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Hauptversammlung der Marktkapelle Berchtesgaden mit Ehrungen

Lob für gutes Abschneiden beim Wertungsspiel

Berchtesgaden – Seit 1825 gibt es die Marktkapelle Berchtesgaden. Dass man deshalb noch lange nicht in die Jahre gekommen ist, sondern weiterhin ganz vorne mitspielt, bewies das hervorragende Ergebnis beim Blasmusik-Wertungsspiel des Bezirksmusikverbandes. Der Erfolg war auch ein Thema auf der Hauptversammlung der »Marktmusi« im Gasthaus »Allweglehen«.

Hauptversammlung der »Marktmusi« (v.l.): 1. Vorstand Katharina Maltan, Bezirksvorsitzender Robert Koch, der geehrte Franz Brandner, die Neuaufnahmen Christian Lenz, Stefan Giritzer und Peter Koller sowie Dirigent Erhard Moldan. (Fotos: privat)
Bezirksvorsitzender Robert Koch (l.) überreichte Kapellmeister Erhard Moldan eine Urkunde für das hervorragende Abschneiden beim Wertungsspiel.

Im Vorstandsbericht ging Katharina Maltan auf einige Höhepunkte der zurückliegenden Monate ein, vor allem auf das höchst erfreuliche Abschneiden beim Blasmusik-Wertungsspiel des Bezirksmusikverbandes Chiem-Rupertigau in Surheim. Anschließend konnte 1. Kassier Karin Brandner über geordnete Finanzen berichten, sodass die Entlastung durch die Mitglieder lediglich Formsache war.

In seinem Schriftführerbericht ließ Hans Hallinger in gewohnt launiger Manier das zurückliegende Vereinsjahr noch einmal Revue passieren. Auch diesmal waren unter den über 70 Proben und Konzerten zahlreiche Höhepunkte wie das alljährliche »Turmblasen« während der Adventszeit, der Vereinsausflug zum Ritteressen auf die Burg Werfenweng oder der gemütliche Blasmusi-Hoagascht im »Bräustüberl«.

Nachdem Hallinger für seine Ausführungen mit viel Beifall bedacht worden war, ergriff 1. Dirigent Erhard Moldan das Wort. Auch er streifte noch einmal kurz einige Höhepunkte der vergangenen Saison, besonders erfreulich war für ihn das hervorragende Abschneiden beim Wertungsspiel in Surheim, wo sich die Marktkapelle die insgesamt höchste Punktzahl aller teilnehmenden Kapellen »erspielen« konnte.

Aber auch für einige nachdenklich stimmende Worte nahm sich Moldan Zeit. »In puncto Werte, Literatur und Durchschnittsalter der Kapelle« erlebe er als altgedienter Marktmusikant einen enormen Wandel im gemeinsamen Musizieren. »Alloa bin i gar nix«, so Moldan. »Also kemmt's bitt' schön weiterhin fleißig zuawa«, appellierte er an seine Musikerkollegen. Schließlich sei die bereits seit 1825 bestehende Marktkapelle nicht einfach nur ein x-beliebiger Verein, sondern »unser aller Moaktmusi«.

Nach einem Grußwort von 2. Marktbürgermeister Bartl Mittner konnten Katharina Maltan und der Bezirksvorsitzende des Musikbundes von Ober- und Niederbayern, Robert Koch, einige Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften aussprechen. Besonders hervorgehoben wurden hier Franz Brandner für 60-jährige Mitgliedschaft in der Marktkapelle und Erhard Moldan für seinen bereits 20 Jahre währenden Einsatz als Dirigent. fb