weather-image
25°

Lob auch für heimische Einsatzkräfte

Berchtesgadener Land – Innenminister Joachim Herrmann hat im Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung (ZSA) in Bad Tölz Einsatzkräfte aus dem südlichen Oberbayern bei einem »Blaulichtempfang« begrüßt. Darunter waren unter anderen auch heimische Ehrenamtliche der Bergwacht und des Malteser Hilfsdienstes (MHD) aus dem Berchtesgadener Land.

Innenminister Joachim Herrmann (M.) mit Vertretern der Bergwachten aus den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein. Foto: BRK BGL

»Ich danke allen, die sich tagtäglich mit großem Engagement um die Sicherheit, den Schutz und die Hilfe für unsere Bürgerinnen und Bürger kümmern. Sie alle sorgen gemeinsam dafür, dass Oberbayern und ganz Bayern eine Spitzenstellung bei der Sicherheit haben«, sagte der Innenminister. Neben Polizei und Feuerwehren konnte Herrmann insbesondere das Bayerische Rote Kreuz (BRK), den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die Johanniter-Unfallhilfe (JUH), den Malteser Hilfsdienst (MHD), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), das Technische Hilfswerk (THW), die Luftrettungsstaffel und den Lawinenwarndienst Bayern begrüßen.

Herrmann unterstrich, dass eine enge Zusammenarbeit aller zuständigen Behörden und Einsatzorganisationen von wesentlicher Bedeutung für die innere Sicherheit sei. Bayern verfüge hier über ein hervorragendes Netzwerk der Kommunikation, Kooperation und Koordination. Joachim Herrmann: »Die Menschen in Bayern können sich darauf verlassen, dass die Arbeit der Sicherheitskräfte gut ineinandergreift – bei Alltagseinsätzen ebenso wie bei Großereignissen. Damit zeigen sie, dass hohe Sicherheitsstandards und damit der Schutz der Bevölkerung in Bayern höchste Priorität haben.«

Um die Bedeutung des Ehrenamtes noch deutlicher zu würdigen, können nun alle die Auszeichnung mit dem Staatlichen Ehrenzeichen erhalten, die ehrenamtlich bei den im Rettungsdienst mitwirkenden freiwilligen Hilfsorganisationen und dem THW tätig sind. Der Innenminister: »Und wir haben für die Gleichstellung der ehrenamtlichen Retter im BRK und anderen Durchführenden des Rettungsdienstes gesorgt. Die Retter-Gleichstellung ist jetzt seit 1. April im Bayerischen Rettungsdienstgesetz verankert. Einer zügigen Umsetzung steht nun nichts mehr im Wege.« Die Retter-Gleichstellung bedeutet, dass ehrenamtliche Helfer im Rettungsdienst, die von der Integrierten Leitstelle alarmiert werden, einen Anspruch auf Freistellung von der Arbeit gegenüber ihrem Arbeitgeber haben, wenn sie während der Arbeitszeit zu einem Notfalleinsatz gerufen werden. Zugleich erhalten sie einen Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalls. ml