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Liedermacher Rolf Zuckowski: Zuhören für neue Ideen

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Liedermacher Rolf Zuckowski
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Rolf Zuckowski hat viele bekannte Kinderlieder geschrieben. Foto: Daniel Reinhardt/dpa Foto: dpa

»Januar, Februar, März, April, die Jahresuhr steht niemals still«: Viele Leute können die Kinderlieder von Rolf Zuckowski sofort mitsingen. Wir haben ihn gefragt, wie er auf seine Ideen kommt.


Bestimmt hast du schon mal eines seiner Lieder gesungen: »In der Weihnachtsbäckerei« zum Beispiel oder »Die Jahresuhr«. Das Lied »Wie schön, dass du geboren bist« hört man ständig an Geburtstagen. All diese Kinderlieder hat sich der Musiker Rolf Zuckowski ausgedacht. Den dpa-Nachrichten für Kinder erzählte er, ob er seine berühmten Lieder auch heute noch gerne hört.

Wie kommen Sie auf die Ideen für Ihre Lieder?

Rolf Zuckowski: »Ich habe in meiner Kindheit gern gesungen und darum bedeuten mir Lieder sehr viel. Ich war immer hellhörig für Sätze, die gut klingen. Darum habe ich immer die Ohren sehr weit offen für Dinge, die andere Menschen sagen. Vielleicht merken sie gar nicht, dass sie gerade etwas sehr Besonderes für einen Komponisten gesagt haben.«

Gibt es ein Beispiel?

Rolf Zuckowski: »Mein kleiner Sohn hat, als er vier war, bei einem Spaziergang gesagt: 'Ich schaff das schon.' Er war nämlich hingefallen. Ich wollte ihn aufheben. Daraus ist ein Lied geworden. Ich glaube, es ist das Wichtigste für mich, anderen Menschen zuzuhören. Manchmal ist es auch wichtig, die Natur zu beobachten zu merken: Etwas tut mir richtig gut.«

Welches Ihrer Lieder mögen Sie am liebsten?

Rolf Zuckowski: »Das ist schwer zu sagen. Meine Lieder sind ja ein bisschen wie meine Kinder. Ich habe kein Lieblingskind. Aber es gibt ein Lied von mir, das vielleicht das Wichtigste ist. Ich habe es schon genannt: 'Ich schaff das schon'. Zu diesem Lied kriege ich besonders zu Herzen gehende Briefe.«

Und was steht drin?

Rolf Zuckowski: »Die Menschen schreiben mir: 'Es ging mir so schlecht. Ich wusste wirklich nicht, wie es weitergeht. Aber dieses Lied hat mir geholfen, wieder meine Kräfte zu finden und nach vorne zu blicken.' Es schreiben nicht nur Kinder, auch Große. Darum habe ich das Lied wirklich ganz besonders gern. Und dann wäre da noch das Lied, über das ich mich ganz besonders freuen kann, denn es wird jeden Tag tausendfach gesungen: 'Wie schön, dass du geboren bist.'«