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Lieber Krimi als Komödie: Berliner »Tatort« weit vorn

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«Tatort: Der gute Weg»
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Nina Rubin (Meret Becker) kann gerade ihrem Kollegen Robert Karow (Mark Waschke) nicht bei der Tatortbegehung zur Seite stehen, denn es wurde auf ihren Sohn geschossen. Foto: Stefan Erhard/rbb Foto: dpa

Es ist ein Fall, in dem viele Tränen fließen und viel Blut. Kommissarin Rubin kommt an ihre Grenzen - die Zuschauer bleiben dran: Der »Tatort« aus Berlin lässt die Konkurrenz deutlich hinter sich.


Berlin (dpa) - Den Zuschauern war eindeutig mehr nach Krimi als nach Komödie: Der »Tatort« aus Berlin hatte am Sonntagabend ab 20.15 Uhr mit Abstand die meisten Zuschauer: Im Schnitt 9,41 Millionen verfolgten die spannende Folge »Der gute Weg«.

Dabei kam Kommissarin Rubin (Meret Becker) an ihre emotionalen Grenzen, nachdem bei einem Einsatz eine Streifenpolizistin vor den Augen ihres Sohnes erschossen wurde, der ebenfalls Polizist werden möchte. Der Marktanteil für den »Tatort«-Fall mit viel Blut und vielen Tränen im Ersten lag bei starken 26,8 Prozent - mehr als jeder vierte Zuschauer um diese Zeit.

Die »Tagesschau« direkt davor sahen allein im Ersten 6,88 Millionen (22,1 Prozent). Das ZDF zeigte ab 20.15 Uhr die Liebeskomödie »Fast perfekt verliebt«. Das interessierte 4,61 Millionen Zuschauer (13,1 Prozent). Die Science-Fiction-Romanze »Passengers« auf RTL sahen im Durchschnitt 2,80 Millionen (8,4 Prozent), die Kochshow »Grill den Henssler« bei Vox 2,30 Millionen (8,2 Prozent) und den Actionstreifen »Transformers: The Last Knight« bei ProSieben 2,28 Millionen (7,6 Prozent).

Das Filmepos »Titanic« auf Sat.1 verfolgten im Schnitt 1,06 Millionen (4,1 Prozent), die Wiederholung des TV-Krimis »Bella Block: Das Glück der anderen« auf ZDFneo 0,91 Millionen (2,6 Prozent) und die Komödie »Police Academy 7 - Mission in Moskau« bei Kabel Eins 0,78 Millionen (2,3 Prozent) Zuschauer.