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Entscheidende Phase der Rettung des Höhlenforschers hat begonnen

Leitender Arzt: Zustand Westhausers weiterhin stabil

Berchtesgaden – Die Rettung des verunglückten Höhlenforschers Johann Westhauser befindet sich in der letzten, entscheidenden Phase. Der leitende Arzt in der Einsatzzentrale, Dr. Nico Petterich, erklärte, dass derzeit zwei Ärzte beim Patienten, der sich in einem stabilen Zustand befinde, seien. Allerdings gab der Mediziner keine Verletzungen preis. Offen sei auch, wohin der Verletzte nach der Bergung verbracht werde.

Der leitende Arzt in der Einsatzzentrale, Dr. Nico Petterich, erklärte, dass sich der Patient in einem guten Zustand befinde. Foto: Anzeiger/Wechslinger

Ob Westhauser überhaupt per Hubschrauber ins Tal geflogen werden könne, blieb aufgrund der unbestimmten Wettervorhersage offen. Auch plane man keine heimliche Bergung nach dem Beispiel Michaels Schumachers. Petterich erklärte des Weiteren, dass der Verletzte beim Übertritt ans Tageslicht in eine neue Situation komme, was schon mit den Lichteinflüssen beginne. Man bereite sich bereits jetzt auf das Ende der Bergung vor und spiele gewisse Szenarien dafür durch.

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Keine Antwort gab es auf die Frage wohin der Patient nach der Bergung komme. Dies sei ausschließlich davon anhängig, wie es um ihn stehe. Die Einsatzleitung organisiere alles, was die Helfer in der Tiefe benötigen, so der Mediziner. Ernährt werde der Patient zum einen mit leichter Astronautennahrung sowie intravenös. Welche Art der Ernährung nötig sei, meldeten die Einsatzkräfte im Berg.

Stinksauer war der hinzugezogene Psychologe und Seelsorger Andreas Müller-Cyron über ein großes deutsches Boulevardblatt, das die Medikation des Patienten irgendwie eruiert hatte. Aus diesem Grunde werden auch keine Interviews und O-Töne nach der Pressekonferenz mehr gegeben. Christian Wechslinger