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»Langlaufen kann man 24 Stunden lang!«

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Hans Reiter, Langlauf-Trainer am Stützpunkt Ruhpolding, war im vergangenen Jahr mit Nostalgieskiern bei der Chiemau-Team-Trophy am Start. (Foto: Wechselszene)

Hans Reiter ist seit dieser Saison wieder Langlauf-Trainer am Stützpunkt Ruhpolding. Er kennt die Loipen der Bioteaque Sport Chiemgau-Team-Trophy wie seine Westentasche. Im vergangenen Jahr bewältigte er die komplette Strecke mit Original-Skimaterial seines Vaters aus den 50er Jahren. Im siebten Teil unserer Serie »Fit für den Winter« sagt Hans Reiter, warum man seine Langlaufskier vor der Veranstaltung präparieren soll und hat auch einen Tipp für Anfänger parat.


Hallo Herr Reiter, können Sie denn in diesem Jahr bei der Chiemgau-Team-Trophy dabei sein?

Hans Reiter: Wenn ich nicht mit dem Team im Einsatz bin, dann bin ich auf jeden Fall wieder dabei. Ich freue mich schon sehr darauf. Aber es wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden.

Wann sind die Bedingungen zum Langlaufen eigentlich am besten – also morgens, mittags oder abends?

Das ist völlig egal. Das kann jeder aus seinem persönlichen Interesse heraus entscheiden. Langlaufen kann man nämlich 24 Stunden lang! Es kann wirklich jeder nach Lust und Laune für sich entscheiden.

Ist es wichtig, dass man die Strecken der Chiemgau-Team-Trophy schon vorab kennt?

Nein, überhaupt nicht! Das ist so ein einfaches Gelände und die Strecken sind bestens präpariert. Außerdem ist es ja auch eine Freizeitveranstaltung, da kommt es ja nicht auf irgendwelche Zeiten an. Wichtig ist vor allem, dass man Spaß dabei hat.

Insgesamt ist die Strecke der Chiemgau-Team-Trophy ja rund 43 km lang. Welche Distanz ist denn für einen Anfänger realistisch?

Für einen Anfänger ist die Herausforderung immens. Man soll so weit laufen, wie es eben geht. Das Wichtigste dabei ist, dass man sich Zeit lässt und das Ganze locker und langsam angeht. Zudem sollte man auch in der Gruppe laufen, da macht es noch mehr Spaß. Und man sollte die Pausen nutzen, schließlich hat man einen ganzen Tag Zeit. Und man kann ja auch mal ein Stück mit dem Shuttlebus zurücklegen.

Sollte man seine Langlaufskier kurz vor der Veranstaltung nochmals wachsen?

Ja, das macht Sinn! Je besser der Ski präpariert ist, desto besser läuft er und umso mehr Spaß hat man.

Was ist für Sie beim Langlaufen ganz wichtig?

Das Entscheidende für mich ist, dass man die passende Bekleidung hat. Man darf nicht zu warm, aber eben auch nicht zu kalt angezogen sein. Passt das, kann man eine Menge Spaß haben.

Tipp der Woche

Hans Reiter: Natürlich kann man auch so kurz vor der Bioteaque Sport Chiemgau-Team-Trophy auch nochmals ein bisschen trainieren. Dabei sollten die Einheiten aber vor allem locker und leicht sein, einfach damit man die Motivation ein wenig hochhält. Drei bis vier kurze Einheiten sind durchaus möglich, wenn es die Zeit erlaubt.

Es kommt für die Hobbysportler ja vor allem auch darauf an, dass sie draußen im Freien sind. Und dabei sollte man unbedingt eines nicht vergessen – und zwar, dass man unsere traumhaft schöne Landschaft in vollen Zügen genießen sollte. Denken Sie auch immer dran: Bei der Chiemgau-Team-Trophy geht es ums Miteinander, ums Spaß haben – die Veranstaltung soll einfach zum Erlebnis für jeden werden!

SB