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Kressenfeld darf nicht bebaut werden

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»Das sind die Fakten und man hat es zu akzeptieren«, sagte Bürgermeister Toni Altkofer (r.) nach dem Bürgerentscheid. Fotos: Anzeiger/kb
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Enttäuscht war Grundstückseigentümer Michael Lichtmannegger vom Ergebnis.
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Klaus Gerlach als Vertreter der Bürgerinitiative hat sein Ziel erreicht.

Bischofswiesen - Bischofswiesens Bürger haben entschieden: Am Kressenfeld im Ortsteil Strub darf nicht gebaut werden. Der Bürgerentscheid vom Sonntag fiel deutlich zugunsten der Bürgerinitiative aus. 1 733 Wahlbeteiligte stimmten gegen die Bebauung der Wiese mit 14 Einzelfamilienhäusern, das entspricht 67,96 Prozent. 817 Bürger beziehungsweise 32,04 Prozent sprachen sich für die Bebauung aus. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,22 Prozent.


»Das ist nicht unbedingt mein Wunschergebnis, aber es sind die Fakten und man hat das zu akzeptieren«, so Bürgermeister Toni Altkofer. Allerdings stimme ihn die Signalwirkung des Ergebnisses nachdenklich. »Für die Gemeinde könnte die Weiterentwicklung dadurch schwierig werden.«

Der Bürger von Bischofwiesen habe demokratische Reife gezeigt, das Quorum sei locker erfüllt worden, so ein glücklicher Klaus Gerlach als Vertreter der Bürgerinitiative. Mit dem Ergebnis zeigte er sich hoch zufrieden. »Es ist eine deutliche Lektion, eine Botschaft an den Gemeinderat.«

Aus seiner Enttäuschung keinen Hehl machte Grundstückseigentümer Michael Lichtmannegger aus der Strub. »Das ist eine demokratische Entscheidung, die muss man akzeptieren.« kb