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Kleine Wasserforscher im Nationalpark

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Ramsau: Kleine Wasserforscher in Nationalpark-Wimbachklamm
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Die 5. Klasse in der Wimbachklamm. (Foto: Lettenmayr)

Ramsau – Die 27 neuen Fünftklässler des Gymnasiums der CJD Christophorusschulen Berchtesgaden entdeckten im Schullandheim am Hintersee ihre kreative Ader. Nach der Anreise am Montagvormittag erkundete die Klasse bereits die nähere Umgebung, ein erster Streifzug in den Nationalpark wartete.


Weitere Entdeckungstouren passend zum Konzept des CJD »Natur – Bewegung – Ernährung« folgten am Dienstag und am Mittwoch: eine Wanderung um den Hintersee mit Erkundung der heimischen Flora und Fauna und der Aufstieg über die Hängebrücke hinter zur Bindalm im Nationalpark Berchtesgaden. Abends konnte man überschüssige Energie noch beim Kegeln und Fußball- oder Völkerballspiel in der Halle loswerden, bevor sich dann so manch einer nach einer Gute-Nacht-Geschichte in die Federn kuschelte.

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Kurz vor der Abreise dann der letzte Ausflug: Begehung der Wimbachklamm, betreut und begleitet von Parkrangern des Nationalparks. Hier wurden die Schüler auch zu kleinen Wasserforschern ausgebildet, die unten im Bach selbstständig, nach Biologenart mit Lupe, Sieb und Pinzette bewaffnet, die Tierwelt entdecken konnten.

Sichtlich beeindruckt von der Gewalt des Wassers zogen die Schüler weiter zum »Schotterstrom«, auf dem schließlich bei strahlendem Sonnenschein das entstehen sollte, was niemand vorher kannte: »Land-Art«. Das bedeutet, dass man Naturkunstwerke erbaut, die mit umliegenden Materialien gestaltet werden. Wichtig dabei ist, dass man keine Blumen oder Pflanzen ausreißt und entwurzelt, sondern vor allem totes Material wie Stöcke, Steine oder abgestorbenes Gras verwendet.

Die Schüler waren nach anfänglicher Skepsis völlig in ihrem Element und genossen diese kreative Zeit des gemeinsamen Schaffens sehr. Die Bewunderung für die entstandenen Kunstwerke ließ nicht lange auf sich warten. let

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