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Kleine Flieger stören große Flieger

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Eine Drohne und dahinter ein weit entferntes Flugzeug
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Flugzeugpiloten werden in Deutschland immer öfter durch Drohnen behindert. Foto: Julian Stratenschulte/dpa Foto: dpa

Eine Drohne ist wie ein winziges Flugzeug. Gesteuert wird sie vom Boden aus, mit einer Fernbedienung oder einem Computerprogramm. Einen Piloten innendrin gibt es nicht.


Firmen wollen mit solchen Drohnen in Zukunft zum Beispiel Pakete ausliefern. Manche Fotografen benutzen sie, um mit ihnen Aufnahmen von oben zu machen. Aber auch immer mehr ganz normale Menschen kaufen sich Drohnen. Ihnen macht es Spaß, die kleinen Flieger durch die Luft zu lenken.

Piloten von echten Flugzeugen ärgern sich aber manchmal über Drohnen. Und zwar dann, wenn Leute sie an Flughäfen fliegen lassen, obwohl das nicht erlaubt ist. Die Drohnen kommen Flugzeugen dann manchmal zu nah. Piloten haben deshalb Angst, dass es zu Unfällen kommen könnte. Denn dass sie von Drohnen gestört werden, passiert immer öfter, sagen Fachleute.

Wie sich Unfälle vermeiden lassen - darüber reden Politiker und Experten. Zum Beispiel könnte es helfen, wenn Drohnen-Fans einen Drohnen-Führerschein machen müssen. Auch ein Programm fürs Handy soll nützlich sein: Mit ihm können Drohnen-Besitzer nachschauen, wo sie fliegen dürfen - und wo es dafür zu gefährlich ist.