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Kleinanzeigenportale: Abzocke mit falschen Paypal-Mails

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Gefälschte Paypal-Mails
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Versandkosten-Abzocke: Verkäufer auf Kleinanzeigenportalen müssen sich derzeit vor Trickbetrügern in Acht nehmen. Gefälschte Paypal-Bestätigungsmails werden verschickt. Foto: Lukas Schulze/dpa Foto: dpa

Die Polizei warnt Verkäufer auf Kleinanzeigenportalen vor Abzocke. Betrüger verschicken derzeit gefälschte Paypal-Bestätigungsmails. Auf diese Weise wollen sie sich vor dem Bezahlen der gekauften Ware drücken.


Verkäufer auf Kleinanzeigenportalen müssen derzeit mit gefälschten Paypal-Zahlungsbestätigungen rechnen. Darauf weist die Polizei Niedersachsen hin.

Dahinter stecken aber Betrüger, die im vorherigen E-Mail-Verkehr angeben, die angebotene Ware zu kaufen und per Paypal bezahlen zu wollen. Dann schicken sie die gefälschte Zahlungsdienst-Bestätigung.

Diese ist dann mit dem eigentlichen Betrugsversuch verbunden: Die Hintermänner fordern nämlich einen Versand der Ware – etwa nach Afrika, aber auch ins europäische Ausland – und behaupten, nicht nur den vereinbarten Kaufpreis, sondern auch die erheblichen Versandkosten via Paypal beglichen zu haben – was natürlich beides nicht stimmt.

Sie bitten den Verkäufer als Nächstes, den Mehrbetrag für die Beauftragung und Bezahlung eines zuvor in den Mails genannten Transportdienstes einzusetzen – und zwar via Western Union oder Moneygram. Das Geld landet aber nicht bei irgendeinem Transportdienst, sondern nicht rückholbar direkt beim Betrüger.

Unbedingt sichergehen:

Bevor man eine Ware wirklich versendet, sollte man sich vergewissern, dass der vereinbarte Betrag auch tatsächlich auf dem Konto gutgeschrieben wurde. Bei Überweisungen ist das auf dem jeweiligen Bankkonto und bei Paypal in der offiziellen App oder im Account auf der offiziellen Website. Auch hier sollte man vorher genau auf den Link in der Adresszeile achten. Es gibt Websiten, die die echte Paypal-Website nachbauen.

dpa/tmn/red