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Kinderschutzbund fordert bei Beschneidung Vetorecht für Betroffene

Berlin (dpa) - Der Deutsche Kinderschutzbund fordert bei der umstrittenen religiösen Beschneidung von Jungen ein Vetorecht für die Betroffenen. Erst wenn das Kind willens und in der Lage sei, selbst darüber zu bestimmen, sollte eine Beschneidung in der Familie thematisiert werden, sagte Verbandspräsident Heinz Hilgers der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Jüdische Jungen werden traditionell am achten Tag nach der Geburt beschnitten, für muslimische Jungen ist kein festes Datum gesetzt.

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