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Kinderkrippe in Lauter soll umgebaut werden

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Surberg – Weil die Zahl der Kinder in der Gemeinde Surberg stetig zunimmt, fasste der Gemeinderat einstimmig den Grundsatzbeschluss, die Kinderkrippe in Lauter umzubauen. Wie Bürgermeister Josef Wimmer berichtete, soll die Garderobe in der Kinderkrippe umgebaut und teilweise erneuert werden. Zudem soll ein weiterer Essplatz eingerichtet werden. »Dafür ist es notwendig, einen zusätzlichen Heizkörper zu installieren und die Rohre an der Decke zu verkleiden«, sagte er. Die Gesamtkosten bezifferte er mit rund 10 000 Euro. Die benötigten Haushaltsmittel sollen im Nachtragshaushalt 2019 bereitgestellt werden.


Eine Bauvoranfrage bezog sich auf den Ersatzbau für den Teilabriss eines Zweifamilienhauses (ehemaliges Bauwärterhaus) sowie den Garagenanbau in Fuchsreut. Das Vorhaben liege im Außenbereich und sei genehmigungsfähig, nachdem die Voraussetzungen im Baugesetzbuch erfüllt seien, die Ausführung und Benutzung öffentliche Belange nicht beeinträchtigten und die Erschließung durch Anbindung an die Fuchsreuter Straße gesichert sei, erklärte Wimmer. Das gemeindliche Einvernehmen wurde daher ohne Gegenstimme erteilt.

Die Aufstockung eines Wohnhauses und den Einbau einer zweiten Wohneinheit in das Obergeschoß sowie den Anbau einer Außentreppe hat ein Bauherr in Hallabruck beantragt. Das Vorhaben liegt innerhalb des zusammenhängenden Ortsteils Hallabruck und fügt sich in die Eigenart der näheren Umgebung ein, sodass sich von Seiten der Gemeinderäte kein Widerspruch erhob. Ebenso stimmte er dem Antrag auf »isolierte Befreiung« von den bauordnungsrechtlichen Vorschriften in Bezug auf die Abstandsflächenüberschreitung zur Brunnerstraße zu, da weder nachbarliche noch Belange der Bayerischen Bauordnung entgegenstehen.

An der Bundesstraße 304 in Surtal beabsichtigt ein Hausherr, im Außenbereich eine Lärmschutzwand zu errichten. Bereits 2006 habe er diese schon einmal beantragt, sagte der Bürgermeister. Eine Baugenehmigung durch das Landratsamt Traunstein sei nicht erteilt worden, da der Antragsteller seinen Bauantrag 2007 zurückgenommen habe. Zur bauplanungsrechtlichen Zulässigkeit stellte er fest, »sonstige Vorhaben« im Außenbereich könnten im Einzelfall zugelassen werden, wenn die Ausführung oder Benutzung öffentliche Belange nicht beeinträchtigten und die Erschließung gesichert sei. Eine Beeinträchtigung öffentlicher Belange liege nach Ansicht der Bauverwaltung nicht vor. Dem neuerlichen Bauantrag wurde daher einstimmig das Einvernehmen erteilt.

Die Tektur (Änderung) für den Neubau einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle hat ein Bauwerber aus Holneich eingereicht und zugleich einen Antrag auf Abweichung von den bauordnungsrechtlichen Abstandsflächen gestellt. Der Gemeinderat akzeptierte die neuen Abstandsflächen und erteilte einhellig das gemeindliche Einvernehmen.

Die Stadtwerke Traunstein wollen in Hallabruck und Hufschlag das Erdgasnetz erweitern. Teilweise wird auch die Wasserleitung der Surgruppe neu verlegt. Da durch diese Baumaßnahmen die Straßen größtenteils aufgegraben werden, fasste der Gemeinderat einstimmig einen Grundsatzbeschluss für folgende Maßnahmen: Verlegung eines Leerrohrs, um für die künftige Breitbandversorgung gerüstet zu sein, Verlegung einer Sickerrigole im Bereich Fichtenweg-Ost, um das bekannte Wasserproblem zu verbessern sowie Übernahme der Kosten für den verbleibenden Streifen der neuen Teerdecke, um auf der gesamten Straßenbreite einen einheitlichen, neuen Belag zu haben. Die Haushaltsmittel von rund 60 000 Euro werden im Nachtragshaushalt 2019 veranschlagt. Bjr