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Kiloweise Kokain und Marihuana geschmuggelt

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Kokain und Marihuana fanden Beamte der Bundespolizei im Rahmen der Grenzkontrollen in einem Fahrzeug. Die drei Fahrzeuginsassen wurden festgenommen, sie sitzen in Untersuchungshaft (Foto: Bundespolizei)

Kokain und Marihuana fand die Bundespolizei an der Grenzkontrollstelle auf der Autobahn Salzburg-München in einem Auto. Die drei mutmaßlichen Drogenkuriere – zwei Syrer und ein Österreicher – wurden festgenommen. Gegen sie erging Haftbefehl.


Das Trio wollte mit einem in Österreich zugelassenen Wagen nach Deutschland einreisen. Bei der Kontrolle der Fahrzeuginsassen fiel den Beamten in der Fahrertüre ein kleines Päckchen mit weißem Pulver auf.

Ein Test der Substanz zeigte, dass es sich um Kokain handelt. Die Beamten durchsuchten daraufhin das Fahrzeug und fanden in einer Reisetasche im Kofferraum insgesamt knapp zwei Kilogramm Marihuana und eine weitere Tüte mit Kokain.

Der 25-jährige Österreicher sowie die beiden jeweils 19 Jahre alten Syrer – alle waren in der Vergangenheit bereits wegen verschiedenen Drogendelikten polizeilich aufgefallen – wurden festgenommen und zur Bundespolizeiinspektion nach Freilassing gebracht, die Drogen sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Zoll. Der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht ordnete Untersuchungshaft an.

Da einer der beiden Syrer keine Einreisedokumente für Deutschland vorweisen konnte, muss er zusätzlich mit einer Anzeige wegen unerlaubter Einreise nach Deutschland rechnen. Auch den 25-jährigen Österreicher erwartet ein weiteres Verfahren. Gegen ihn wurde neben der illegalen Einfuhr von Betäubungsmittel in nicht geringer Menge noch ein Verfahren wegen der Beihilfe zur unerlaubten Einreise eingeleitet