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»Kempinski«-Chef im Interview: Drang nach oben als Hotelmanager und Bergsteiger

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Berchtesgaden: Kempinski-Chef über Mitarbeiter-Wohnungen und "PUR"-Restaurant | Interview
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Freuen sich über ein gutes Geschäftsjahr und ein neues Sternerestaurant (v.l.): Generalmanager Holger Schroth vom Münchner Hotel »Vier Jahreszeiten«, »Kempinski«-Sternekoch Uli Heimann, Georg Jewgrafow, Aufsichtsratsvorsitzender der Betreibergesellschaft, Geschäftsführer Andreas Peter und Hotelmanager Werner Müller. (Foto: Ulli Kastner)

Berchtesgaden – »Kempinski«-Chef Werner Müller strahlt rundum Zufriedenheit aus. Das Hotel am Obersalzberg läuft sehr gut, den 5895 Meter hohen Kilimandscharo in Afrika konnte der 40-Jährige zusammen mit seinem Sternekoch Uli Heimann dieser Tage besteigen und das neue Sternerestaurant »PUR« begeistert in der aktuellen Eröffnungswoche zahlreiche geladene Gäste.

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Darüber sprach der 40-Jährige am Samstag in den neu gestalteten Räumlichkeiten mit dem »Berchtesgadener Anzeiger«. Und eine illustre Runde feierte gleichzeitig das 15-jährige Wirken Uli Heimanns als Spitzenkoch am Obersalzberg.

Herr Müller, das abgelaufene Jahr 2019 war für die heimischen Tourismusbetriebe ein Spitzenjahr. Wie lief's denn für das »Hotel Kempinski Berchtesgaden«?

Werner Müller: Sehr, sehr gut. Es war ein interessanter Start mit viel Schnee, den wir heuer nicht haben. Aber es war für das Haus das fünfte Rekordjahr in Folge.

Das fünfte Rekordjahr. Kann man das in Zahlen ausdrücken?

Müller: Seit Übernahme des Hotels im Jahr 2015 durch Kempinski, aber auch in den Jahren zuvor war es das beste Jahr. Das Jahr mit der besten Durchschnittsrate, mit dem besten Umsatz und am Ende mit dem besten Betriebsergebnis.

Sie bauen in nächster Zeit in unmittelbarer Nähe des Hotels ein eigenes Mitarbeiterhaus mit 64 Appartements. Spürt auch Kempinski den Wohnungsdruck in Berchtesgaden?

Passend dazu: 64 Wohnungen für Mitarbeiter geplant (unser Bericht vom 29. Januar)

Müller: Ja, auf alle Fälle. Zum einen ist der Wohnungsmarkt angespannt. Vor allem der junge Mitarbeiter in der Hotellerie bleibt in der Regel nur zwei Jahre und dann zieht er weiter. Das ist ja das Wunderbare in der Hotellerie, dass man sich die Welt ansehen kann, viele wechseln auch innerhalb von Kempinski. Man macht sich da eigentlich in jungen Jahren über die Wohnung ja nie Gedanken.

Der zweite Aspekt ist die Nachhaltigkeit, weil wir dann ein Mitarbeiterhaus in Laufnähe haben. Viele, die heute mit dem Auto kommen, können dann zu Fuß in die Arbeit laufen und das Auto bleibt stehen.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Mittwochsausgabe (5. Februar) des Berchtesgadener Anzeigers.

Ulli Kastner