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Keine ernsthaft Verletzten nach großem Schulbrand: »Alle Schüler sind gut versorgt«

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Zahlreiche Glutnester waren am Freitag noch zu löschen. (Foto: Kastner)

Berchtesgaden – Der materielle Schaden nach dem Großbrand auf der Buchenhöhe ist groß. Dennoch ist man beim Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) vor allem froh darüber, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind.


So formulierte es Florian Ott, Gesamtleiter des CJD Bayern, am Freitagmittag auf einer Pressekonferenz auf der Buchenhöhe. Und Ärztlicher Direktor Dr. Gerd Schauerte versicherte, das alle Kinder, die man nicht nach Hause entlassen konnte, gut versorgt seien.

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Organisatorisch scheint auf der Buchenhöhe nach dem Brandalarm alles bestens abgelaufen zu sein. »Es ist alles ruhig und kontrolliert über die Bühne gegangen«, sagte Schulleiter Anton Kaunzner. Es sei nun eine Herausforderung, für die 134 Schülerinnen und Schüler im Alter von 9 bis 16 Jahren entsprechende Schulungsräume zu finden. Konkrete Hilfsangebote habe man bereits von Marktbürgermeister Franz Rasp und von der Grundschule Marktschellenberg bekommen. Favorisiert wird allerdings eine »zentrale Unterbringung«, eventuell am Standort Dürreck.

Viele Schüler hat man noch am Freitag nach Hause geschickt. Und diejenigen, die man aus unterschiedlichen Gründen weiterhin unterbringen musste, seien in anderen Gebäuden, unter anderem in der Oberau, gut versorgt. Vor allem auch die medizinische Versorgung sei gewährleistet. Das versicherte Ärztlicher Direktor Dr. Gerd Schauerte.

Florian Ott bedankte sich bei allen Einsatzkräften, die schnell und gut reagiert hätten. Sein Dank ging auch an Bürgermeister Franz Rasp für die Unterstützung. »Jetzt müssen wir kühlen Kopf bewahren, uns besinnen und dann schauen, wie es weitergeht.«

Der Schulbetrieb auf der Buchenhöhe ist nun erst einmal bis einschließlich Dienstag eingestellt. Priorität hat aktuell die Überprüfung der zentralen Heizungsanlage für die Buchenhöhe, die sich im Keller des abgebrannten Gebäudes befindet. Ob und wie die noch intakten Gebäude künftig mit Wärmeenergie versorgt werden können, steht noch nicht fest. »Es wird aber keiner frieren«, versicherte Ott.

Das abgebrannte Schulgebäude ist in den Jahren 1986 und 1987 in Holzständerbauweise errichtet worden. Nur im Parterrebereich gibt es Mauerwerk. Die Schule war seit Mittwochnachmittag verlassen und wegen des Feiertags geschlossen. Unterrichtsbeginn wäre am Freitagmorgen um 8 Uhr gewesen. Ulli Kastner

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