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Karlsruhe: Leistungen für Asylbewerber zu niedrig

Karlsruhe (dpa) - Asylbewerber müssen mehr Geld bekommen. Das entschied das Bundesverfassungsgericht. Die aktuellen Leistungen verstoßen gegen das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum. Den Gesetzgeber verpflichteten die Richter, die Leistungen neu zu regeln. Bis dahin gilt eine Übergangsregelung. Seit 1993 sind die Leistungen für Asylbewerber nicht erhöht worden. Während ein Hartz-IV-Empfänger einen Regelsatz von 374 Euro pro Monat erhält, sind es bei Flüchtlingen etwa 220 Euro.

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