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Kämpfe erreichen Damaskus - Russland brüskiert den Westen

Damaskus (dpa) - Nach monatelangen Kämpfen zwischen der syrischen Armee und bewaffneten Regimegegnern erfasst die Gewalt nun auch die Hauptstadt Damaskus. Die oppositionelle Muslimbruderschaft wertete das als Zeichen für den baldigen Sturz von Präsident Baschar al-Assad. Vor der Entscheidung des UN-Sicherheitsrates über eine Verlängerung der Beobachtermission richtete Russland schwere Vorwürfe gegen den Westen: Mit dem Beharren auf Sanktionen provoziere der Westen einen Bürgerkrieg, sagte Außenminister Sergej Lawrow in Moskau vor einem Treffen mit dem UN-Sondergesandten Kofi Annan.

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