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Kabinett will Krebsregister bereits am 22. August beschließen

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Versicherungskärtchen: Krankenkassen sollen zu Vorsorgeuntersuchungen für Gebärmutterhalskrebs und Darmkrebs einladen. Foto: dpa/archiv Foto: dpa

Berlin (dpa) - Behandlungsdaten von Krebspatienten sollen bundesweit nach einheitlichen Standards registriert werden.


Die Bundesregierung will das entsprechende Krebsregistergesetz noch in der Sommerpause auf den Weg bringen: «Das Bundeskabinett wird den Entwurf am 22. August beschließen», sagte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) der «Bild am Sonntag». «Dann können aus diesen Daten neue Erkenntnisse zur Krebs-Bekämpfung genutzt und das Leben der Patienten verbessert werden.»

Die ebenfalls geplanten Einladungen der Krankenkassen zu Vorsorgeuntersuchungen für Gebärmutterhalskrebs und Darmkrebs sollen laut Bahr «frühestens ab dem Jahr 2016» erfolgen.