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Kabinett beschließt Public-Viewing-Gesetz für WM

Berlin (dpa) - Fans in Deutschland können sich auf nächtliches Public Viewing während der Fußball-WM in Brasilien freuen. Die Bundesregierung hat in Berlin eine Sonderverordnung gebilligt, mit der der Lärmschutz vorübergehend gelockert wird.

Public Viewing
Auch zur WM in Brasilien wird es in Berlin wieder ein Public Viewing geben. Foto: Sebastian Kahnert Foto: dpa

Damit werden Übertragungen auf Großleinwänden nach 22.00 Uhr und in Ausnahmefällen auch nach Mitternacht erlaubt. Bei der WM in dem südamerikanischen Land beginnen knapp die Hälfte der 64 Begegnungen erst um 22 Uhr deutscher Zeit oder später.

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Das Bundesimmissionsschutzgesetz legt bisher fest, dass bei öffentlichen Veranstaltungen nach 22.00 Uhr in allgemeinen Wohngebieten der Geräuschpegel 40 dB(A) nicht überschreiten darf. Beim Public Viewing wird es in der Regel lauter, daher wurde den Kommunen nun ein entsprechender Handlungsspielraum eingeräumt, sie entscheiden über die Genehmigung jeder Veranstaltung.

Die für den Lärmschutz zuständige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) lässt die Fanmeilen während der WM vom 12. Juni bis 13. Juli dafür zu Sportanlagen erklären und stellt damit Public Viewing mit dem Stadion-Besuch gleich.