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Justizministerin verteidigt Gesetzentwurf zur Beschneidung

Berlin (dpa) - Die religiöse Beschneidung von jüdischen und muslimischen Jungen ist im Bundestag weiterhin umstritten. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger verteidigte bei der ersten Lesung ihren Gesetzentwurf, der einen solchen Eingriff grundsätzlich für zulässig erklären will. Es gebe auf der Welt kein Land, das die religiöse Beschneidung von Jungen generell unter Strafe stelle, sagte die Ministerin. Im Parlament gibt es mehrere Dutzend Kritiker, die eine Beschneidung erst ab dem 14. Geburtstag erlauben wollen.

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