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Julien Bam hilft Kindern in Bangladesch

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Julien Bam
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Julien Bam hat Menschen im Armenviertel Bhola in Bangladesch besucht. Foto: Daniel Debray/UNICEF/dpa Foto: dpa

In den Videos von Julien Bam geht es oft um Fotografie, Tanzen, Tricks - oder sie sind einfach nur lustig. Jetzt aber hat er bei YouTube ein völlig anderes Video gepostet: über arme Kinder in Bangladesch. Wir haben ihn gefragt, warum.


Julien Bam hat sich Gummistiefel angezogen. Denn für sein neues Video ist der YouTube-Star in ein Land gereist, in dem es oft ziemlich dreckig oder nass ist. Fünf Tage lang war er im Land Bangladesch in Asien unterwegs. Dort hat er sich auch mit vielen Kindern getroffen.

Das Ziel der Reise: Julien Bam will darauf aufmerksam machen, wie schlecht es vielen Kindern in dem armen Land geht. In einem Interview mit den dpa-Nachrichten für Kinder erzählt er: »In Bangladesch dürfen Kinder oftmals keine Kinder sein, weil sie schon früh mit für den Lebensunterhalt der Familie sorgen müssen und arbeiten gehen müssen.«

Die Reise wurde organisiert von Unicef. Diese Organisation hilft Kindern, etwa in Bangladesch, damit sie zur Schule gehen können. Eines dieser Kinder ist Rabbi. Er geht vormittags in ein Lernzentrum, um seinen Schulabschluss zu machen. Nachmittags verkauft er Snacks in seinem Armenviertel, dem Slum Bhola.

Julien Bam besuchte Rabbi - und war vollkommen überwältigt. »Die Ankunft dort hat mich echt geschockt«, erzählt er in seinem Video. »Die Hitze, die Feuchtigkeit, der Geruch von Müll, Abgasen, Fäkalien, die Lautstärke, die dunklen Gassen, das gleißende Licht.«

Von vielen Menschen, denen er auf der Reise begegnete, war Julien Bam beeindruckt. Nicht nur von Rabbi, der das Geld für seine ganze Familie verdiente. Auch von der zwölf Jahre alten Aischa zum Beispiel: Sie lebt auf einer Insel, die immer weiter im Meer verschwindet. Trotzdem sagt sie: Ich habe vor nichts Angst!

Julien Bam findet: »Die Kinder sind auf jeden Fall die Hoffnung des Landes.« Wichtig sei es aber, dass alle Kinder spielen und zur Schule gehen können. Sie sollten träumen dürfen. »Dann bin ich voller Zuversicht, dass sich das Land und die Menschen gemeinsam weiterentwickeln können.«

Julien Bams Video aus Bangladesch