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Die erfolgreichen Musikschüler stellten ihre Wettbewerbsstücke vor: (vorne von links) Rebekka Kühler, Susanna Boydjian, Anna Tersteegen, Vanessa Mayer, Veronika Bäuml, Mariah Wastlhuber, Laura Dziewior, Ramona Dziewior und Marie Hollmann. Hinten von links sind die Bürgermeister Klaus Ritter, Benno Graf und Hans Gnadl, Cellolehrer Simon Nagl, Geigenlehrer Alexander Krins, Albert Lohwieser (Förderverein) und Musikschulleiter Josef Mayer zu sehen. (Foto: Dieter Roth)

Ein hohes Ausbildungsniveau hatten neun Schüler der Musikschule Traunwalchen beim Regionalentscheid des Wettbewerbs »Jugend musiziert« gezeigt. Bei einem Preisträgerkonzert in der Carl-Orff-Volksschule in Traunwalchen stellten sie den Zuhörern nun einen Auszug aus ihrem jeweiligen Wettbewerbsprogramm vor.


Die junge Geigerin Rebekka Kühler aus Nußdorf eröffnete das Konzert mit der Sonate in G-Dur von Antonio Vivaldi. Mit sauberen Verzierungen und großer Sicherheit meisterte sie die anspruchsvollen technischen Stellen. Ebenso beeindruckte die neunjährige Cellistin Ramona Dziewior aus Traunreut. Sie spielte die Etüde von David Popper und die Gavotta von Telemann. Während sie die Etüde kräftig und technisch souverän vortrug, spielte sie die Gavotta mit leichtem und beschwingtem Ton mit feinsten dynamischen Abstufungen.

Geigerin Vanessa Mayer aus Chieming überzeugte mit Barockmusik von Antonio Vivaldi: Im sehr langen Allegro aus dem Violinkonzert in E-Dur zeigte sie bereits große musikalische Reife. Erstaunlich war auch die Leistung von Marie Hollmann aus Weisbrunn. Mit rhythmischer Sicherheit und feinsten Melodieverzierungen spielte sie die Sonate in D-Dur von Johann Christian Bach und das Concertino Classico in D-Dur von Bertold Hummel.

Die 13-jährige Cellistin Laura Dziewior spielte Musik von Corelli und Pepusch: Ihre Wendigkeit und ihr Tempogefühl brachten die Charaktere der äußerst verschiedenen Stücke deutlich zum Tragen. Ruhige und gefühlvolle Passagen wechselten stilsicher mit flotten spritzigen Abschnitten. In ihrem Violinkonzert in G-Dur von Telemann zeigte die zehnjährige Traunwalchner Geigerin Veronika Bäuml alle Facetten einer überzeugenden musikalischen Darbietung: Rhythmisch sicher und mit sauberer Intonation im langsamen Andante und kräftig zupackend und technisch versiert im schnellen Allegro.

Susanna Boyadjian aus Traunreut spielte das Violinkonzert in d-Moll von Mendelssohn-Bartholdy. Trotz der sehr eingängigen Melodieteile ist das Werk gespickt mit kompliziert-verschobenen Stimmeinsätzen und Melodieverwebungen. Die Chiemingerin Anna Tersteegen spielte zum Schluss den Ungarischen Tanz Nr. 6 von Brahms. Gerade durch die sehr bekannten und eingängigen Melodieteile ist dieses Werk sehr schwierig zu interpretieren.

Am Ende des Konzerts ehrten die Bürgermeister Klaus Ritter, Benno Graf und Hans Gnadl sowie der Vertreter des Fördervereins der Musikschule, Albert Lohwieser, die erfolgreichen Teilnehmer. Beim Regionalwettbewerb in Waldkraiburg waren Veronika Bäuml (Violine), Marie Hollmann (Violine), Laura Dziewior (Cello) und Ramona Dziewior (Cello) jeweils auf den ersten Platz gekommen. Zweite Plätze gab es für Vanessa Mayer (Violine) und Hannah Wastlhuber (Viola). Dritte wurden Anna Tersteegen (Violine), Susanna Boyadjian (Violine) und Rebekka Kühler (Violine). fb