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Johann Rauscher will Bürgermeister werden

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Johann Rauscher (rechts) ist Bürgermeisterkandidat der SPD Teisendorf. SPD-Kreisvorsitzender und Landratskandidat Roman Niederberger gratulierte.

Teisendorf – Die SPD Teisendorf geht mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten in die Kommunalwahl im März. Bei der Aufstellungsversammlung drückte Marktgemeinderat und Kreisrat Georg Quentin seine große Freude darüber aus, dass er Johann Rauscher als Bürgermeistkandidaten vorschlagen darf. Dieser wurde in der Sitzung auch einstimmig gewählt.


Rauscher sei seit sechs Jahren im Gemeinderat und habe sich durch seine deutliche Sprache einen Namen gemacht und auch den Respekt in der Bevölkerung erarbeitet, so Quentin. Er sei ein Mensch aus der Mitte unserer Bevölkerung. »Er ist unser schwarzer Mann mit dem roten Herzen«, schloss Georg Quentin.

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In seiner Vorstellungsrede schilderte Hans Rauscher, wie er zur Kommunalpolitik kam. Durch seine Tätigkeit als Kaminkehrer habe er seit jeher guten Kontakt zu den Gemeindebürgern, das Geschehen in der Gemeinde habe ihn deshalb schon immer interessiert.

2007 wurde er erstmals von der SPD gefragt, ob er mitarbeiten wolle. »Da habe ich nicht Nein gesagt«, so Rauscher. »In dieser Zeit habe ich gelernt, wo die Probleme liegen und vor allem auch, dass man durchaus etwas bewegen kann. Man darf nur nicht gleich aufgeben.« 2014 wurde er dann erstmals in den Gemeinderat gewählt. »Und da habe ich richtig viel gelernt und nicht nur gemerkt, wie der Hase läuft, sondern auch wo es wirklich hakt.«

Viele Dinge seien seiner Meinung nach auf die lange Bank geschoben worden. Als Beispiel hierfür nannte Rauscher das Thema »Marktstraße«. »Ich habe in dieser Zeit auch gelernt, dass man sich vieles erkämpfen muss und das werden wir weiter tun.«

Kritisiert wurde von Rauscher, dass man verlernt habe, mit den Bürgern zu reden, vor allem wenn es um den erforderlichen Grunderwerb durch die Gemeinde gehe. »Unsere Bürgerinnen und Bürger wollen mitgenommen werden. Ich weiß aus Erfahrung, dass nur durch miteinander reden, Probleme zu lösen sind. Die Menschen wollen angesprochen werden und das erst recht, wenn es um ihre Belange geht.«

Rauscher informierte auch darüber, dass er sich für eine Intensivierung des sozialen Wohnungsbaues einsetzen werde. »Ich stehe für eine mutige, innovative und vorausschauende Gemeindepolitik, die die Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellt und nicht eine Partei. Es muss möglich sein, miteinander zu reden anstatt gegeneinander.« fb