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Jetzt 66 Tote nach Überschwemmungen auf Philippinen

Manila (dpa) - Nach den Überschwemmungen auf den Philippinen steigt die Opferzahl immer weiter. In Manila und Umgebung kamen inzwischen mindestens 66 Menschen um, wie das Büro für Zivilverteidigung am Samstag mitteilte. Neun Menschen wurden noch vermisst.

Überflutete Region in Luzon
Heftige Monsunregen haben die nördlichen Inseln seit dem vergangenen Wochenende unter Wasser gesetzt. Foto: Jay Morales/ Malacanang Photo Bureau Foto: dpa
Gerettet in höher gelegene Regionen
Ein Anwohner trägt seine Habseligkeiten in eine von der Flut weniger betroffene Region. Foto. Rolex dela Pena Foto: dpa
Überschwemmter Vergügungspark
Plantschen in den überfluteten Straßen eines Vergnügungsparks. Foto: Francis R. Malasig Foto: dpa
Rettung einer Waschmaschine
Ein Anwohner macht sich mit einer Waschmaschine auf den Weg. Foto: Francis R. Malasig Foto: dpa
Überflutete Straße
Das Wasser steht in den Straßen zum Teil meterhoch. Foto: Francis R. Malasig Foto: dpa
Weinende Frau in Notunterkunft
Etwa 440 000 Menschen haben Unterschlupf in Auffanglagern gefunden. Foto. Francis R: Malasig Foto: dpa

Heftige Monsunregen hatten die nördlichen Inseln seit dem vergangenen Wochenende unter Wasser gesetzt. Flüsse traten über die Ufer, in Straßen stand das Wasser meterhoch. Mehr als zweieinhalb Millionen Menschen sind betroffen, mehr als 750 000 mussten flüchten. Etwa 440 000 von ihnen fanden Unterschlupf in Auffanglagern.

Nach Angaben der Zivilverteidigung ertranken 47 Menschen. Elf wurden bei Erdrutschen begraben, vier erlitten elektrische Schocks, weitere Opfer starben an Herzattacken oder wurden von einem Baum erschlagen.