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»Jedermann« mit Christine Neubauer bei den Salzach-Festspielen

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Vor der stimmungsvollen Kulisse von Schloss Triebenbach bei Laufen überzeugten »Jedermann«-Darsteller Thomas Peschke (Zweiter von links) und Christine Neubauer als »Buhlschaft« (Mitte), aber auch die übrigen Mitglieder des Ensembles. (Foto: Heel)

Seit der »Jedermann« von Hugo von Hofmannsthal 1920 zur Eröffnung der ersten Salzburger Festspiele auf dem dortigen Domplatz gegeben wurde, ist er untrennbar mit den Festspielen verbunden. Doch auch jenseits des Domplatzes erfreut sich das Stück einer lebendigen Aufführungstradition, etwa in der Bearbeitung von Peter Willy Willmann für die Kulturbühne Salzburg, das nun im Rahmen der Salzach-Festspiele im Hof von Schloss Triebenbach bei Laufen zu sehen war.


Unter der Regie von Daniela Meschtscherjakov, deren kleine Tochter Lilly Sophie den »Glauben« spielte, entfaltete die Geschichte über den reichen Mann, den im Angesicht des Todes Freunde, Verwandte und sogar die Geliebte im Stich lassen und der erst durch den Glauben an Gott Erlösung findet, auch hier ihre volle Wirkung, im Licht der Abenddämmerung und im Schein der bunten Lichter ein ganz besonderes Erlebnis.

Im Mittelpunkt der stimmungsvollen Aufführung stand natürlich die allseits bekannte Schauspielerin Christine Neubauer, die als Buhlschaft für Glanz und Glamour sorgte. Allein schon ihr erster Auftritt hoch zu Pferd zog alle Blicke auf sich und begeisterte die Zuschauer. Aber auch in ihrer Rolle, an der Seite von Thomas Peschke als »Jedermann«, überzeugte sie voll und ganz, temperamentvoll und sinnlich. Unterstützt wurden die beiden dabei von einem perfekt aufeinander eingespielten Ensemble. hem