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Jazz, Bossa, Swing und gute Laune

5.0
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Mit feinen Jazz-, Bossa- und Swing-Klängen begeisterte die Band »Due Espressi« in der Theater-Strickerei Grabenstätt.


In gemütlicher Bar-Atmosphäre spielten Fritz Federkiel (Gitarre und Gesang) und Raphael Dreifuß (Tenorsaxofon) mit ihren befreundeten musikalischen Überraschungsgästen Uli Weber (Kontrabass) und Franz Schmied (Posaune) launige Lounge-Musik, Swing- Jazz- und Bossa-Klassiker aus dem Great American Songbook, der großen Zeit des Jazz, und swingende, groovende, ewig junge Welthits, puristisch reduziert auf Melodie und Akkord.

Ohrwürmer wie »All of me« von Gerald Marks, »I can’t give you anything but love« von Jimmy McHugh, »Manhã de Carnaval« (Black Orpheus), »The Girl from Ipanema« von Antônio Carlos Jobim und der Jazzwalzer »Emily« von Johnny Mandel luden zum entspannten Lauschen und rhythmischen Mitgehen ein. Jazz-Liebhaberin Margarete Frank vom Theater-Strickerei-Team gab sich damit aber nicht zufrieden, schnappte sich das Mikrofon von Musik-Tausendsassa Federkiel und gab mit ihm die legendären Songs »Ice Cream« und »When the saints go marching in« zum Besten – großartig, und das, ohne zuvor auch nur einmal zusammen geprobt zu haben.

»Wir Jazzmusiker sind Meister im Improvisieren und wenn wir uns mal verlieren, spielen wir solange weiter, bis wir wieder beieinander sind«, so Federkiel, der auf eine jahrzehntelange musikalische Vita zurückblicken kann. Gemeinsam ist den vier Musikern der Spaß am »freien Spiel« und eine Menge Erfahrung in renommierten Bands und Orchestern, wie etwa der Aiblinger Bigband. Nach dem Hit »Fly me to the moon« klang der Abend mit einem flotten Swing aus. Applaus und Jubel waren den Künstlern sicher. Markus Müller