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Jade Jackson erforscht ihre »Wilderness«

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Jade Jackson
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Jade Jackson in der «Wilderness». Foto: Xina Hamara Ness Foto: dpa

Zwischen Country und Rock bewegt sich die Songwriterin Jade Jackson. Ihr neues Album überzeugt.


Berlin (dpa) - Das zweite Album ist immer das schwierigste, dies gilt sicher auch für die Singer/Songwriterin Jade Jackson. Vor zwei Jahren legte die Kalifornierin ihr Debüt »Gilded« vor, das bei den Kritikern gut ankam. Jetzt geht Jade Jackson einen Schritt weiter.

Ihr neues Album »Wilderness» (Anti) gibt sich autobiografischer, und vertraut musikalisch auf einen Mix aus Pop, Country und rockigen Einlagen. Als Produzent fungierte wie auch schon bei »Gilded« der Punkrocker Mike Ness (Social Distortion), der Jade Jackson schon lange kennt und fördert. Die Zusammenarbeit hat sich gelohnt, »Wilderness« ist ein Album aus einem Guss geworden.

Los geht es mit dem etwas scheppernden »Bottle It Up«, sicher nicht ihr stärkster Song, und die Botschaft, dass die Sängerin sich zur Not auch alleine betrinken kann, ist auch nicht so richtig originell. Mit dem energischen »City Lights« nimmt das Album aber Fahrt auf, die Songs wirken schön rauh und authentisch, und auch eine Ballade wie »Dust« nimmt man Jade Jackson ab. So kommt bis zum finalen »Secret« keine Langeweile auf, diese Frau hat einiges erlebt, und schafft es zumeist, ihre Erfahrungen in facettenreiche Songs zu packen.

Im September kommt Jade Jackson für vier Konzerte nach Deutschland: 20.09. München, folks! club; 23.09. Hamburg, Nochtwache;  24.09. Berlin, Privatclub; 25.09. Köln, Blue Shell

Website Jade Jackson