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Iran eröffnet Syrien-Konferenz in Teheran

Teheran (dpa) - Der iranische Außenminister Ali-Akbar Salehi hat am Donnerstag in Teheran eine Konferenz zur Lage in Syrien eröffnet. Nach Angaben Salehis kamen Vertreter aus 30 Ländern zu der Konferenz, darunter auch Abgesandte aus Russland und China.

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad
Mehrere Staaten beraten in Teheran über die Lage in Syrien. Eingeladen sind Außenminister von Staaten, die nach Einschätzung des Iran eine «realistische Einstellung» zur Krise in Syrien haben. Foto: Abedin Taherkenareh/Archiv Foto: dpa

Saudi-Arabien und die Türkei, die - anders als der Iran - die syrischen Rebellen unterstützen, blieben dem Treffen fern. Nur drei Länder schickten ihre Außenminister, darunter der Irak. Die anderen Teilnehmer kamen aus Afghanistan, Pakistan und Ländern in Zentralasien, Lateinamerika und Afrika, die mit dem Syrien-Konflikt direkt nichts zu tun haben.

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«Der Iran hat stets alle Bemühungen für Frieden in Syrien unterstützt und beabsichtigt, dies auch mit dieser Konferenz zu tun», sagte Salehi bei seiner Eröffnungsrede. «Militärische Optionen, Entführungen und ausländische Einmischung haben dem Land bis jetzt nicht geholfen und werden dies auch in Zukunft nicht tun», so Salehi weiter. Die Konferenz, an der auch eine Vertreterin von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon teilnimmt, wurde danach hinter verschlossenen Türen fortgesetzt.