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«Internetsucht»: Gefährdet sind besonders ledige Männer ohne Job

Berlin (dpa) - Ledige und arbeitslose Männer sind laut einer Studie besonders gefährdet, sich so sehr in den Tiefen des Netzes zu verlieren, dass sie den Bezug zur Realität verlieren. Krankhafte Internetnutzung äußere sich vor allem darin, dass die Betroffenen ihr soziales Leben vernachlässigten, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans. Darunter litten dann die Arbeit oder der Schulbesuch, mitunter auch einfache Dinge wie Essen und Waschen. Insgesamt gelten in Deutschland rund 560 000 Menschen zwischen 14 und 64 Jahren als «internetsüchtig».

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