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In einer Holzkiste eingeschleust

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Piding – Die Bundespolizei hat am Samstag zwei syrische Jugendliche ohne Papiere in Piding aufgegriffen. Offenbar waren die Brüder per Lkw von Schleusern ins Land gebracht worden. Ab Bulgarien hatten sie die gesamte Fahrt in einer für Werkzeug vorgesehenen Holzkiste ausharren müssen.


Freilassinger Fahnder kontrollierten die Syrer vor einem Pidinger Schnellimbiss. Beide jungen Männer hatten keine Ausweispapiere dabei. Sie gaben an, nur wenige Stunden zuvor an einer Tankstelle aus dem Lkw ihres Schleusers gestiegen zu sein. Ihr Vater habe für die Schleusung vom Heimatland bis nach Deutschland insgesamt 17 000 Euro für seine beiden Söhne zahlen müssen. Die 17 und 18 Jahre alten Araber sagten aus, dass sie in Bulgarien kurzzeitig festgenommen worden seien. Nach einigen Wochen wären sie dann in einem Flüchtlingscamp mit einem Lkw abgeholt worden. Der Fahrer hätte sie angewiesen, sich in einer Holzkiste hinter dem Führerhaus zu verstecken. Für die Notdurft sei ein Loch in der Wand der Kiste gewesen. Nur für wenige Stunden am Tag hätten sie aus ihrem engen Versteck klettern und sich kurzzeitig hinstellen dürfen. Wie viele Tage sie eingepfercht in der Werkzeugkiste verbracht hatten, wussten sie nicht genau.

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Die Bundespolizei ermittelt nun gegen den unbekannten Schleuser sowie die Hintermänner dieser Tat. Nach Rücksprache mit dem Jugendamt konnte die beiden Brüder der Aufnahmeeinrichtung in München zugeleitet werden. fb

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