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In der Halle groß geworden

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Handballer Patrick Groetzki
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Patrick Groetzki kommt oft von der Seite und wirft aufs Tor. Foto: Monika Skolimowska/dpa Foto: dpa

Zagreb (dpa) - Das erste Mal für die deutsche Nationalmannschaft spielte er bereits vor knapp neun Jahren. Seitdem hat der Handballer Patrick Groetzki große Erfolge gefeiert. Mit den Rhein-Neckar Löwen wurde er deutscher Meister. Auch in dieser Saison steht der Verein in der Bundesliga auf Platz eins. Mit Deutschland holte Patrick Groetzki die Bronze-Medaille bei den Olympischen Spielen. Gerade tritt der 28-Jährige mit der deutschen Mannschaft bei der Europameisterschaft in Kroatien an. dpa-Nachrichten für Kinder verriet er, was die deutschen Handballer zwischen den Spielen machen.


Wie sind Sie Handball-Profi geworden?

Patrick Groetzki: »Ich war schon mit drei Jahren zum ersten Mal beim Handball-Training. Meine Eltern haben beide selbst Handball gespielt. Da war ich eigentlich immer dabei. Ich bin fast schon in der Halle groß geworden. Dann habe ich nebenher auch noch Fußball gespielt für eine lange Zeit.«

Und wie ging es weiter?

Patrick Groetzki: »Irgendwann habe ich mich dann so mit 13, 14 für Handball entschieden. Ich hab dann alle Regionalauswahlen durchlaufen, Jugend-Nationalmannschaft, Junioren-Nationalmannschaft. Dann habe ich mit 17 meinen ersten Profi-Vertrag bei den Rhein-Neckar Löwen unterschrieben. Da bin ich jetzt immer noch. So hat sich das alles entwickelt.«

Sie gehören in der Nationalmannschaft zu den erfahrenen Spielern. Können Sie den jüngeren Spielern Tipps geben?

Patrick Groetzki: »Wir haben schon ein bisschen mehr erlebt. Wir können ungefähr sagen, wie so etwas abläuft. Wir können einen groben Fahrplan geben für jemanden, der sich vielleicht noch ein bisschen unsicher fühlt. Außerdem versuchen wir, auch am Spielfeldrand den ein oder anderen Tipp mitzugeben.«

Zwischen den Spielen hat die Mannschaft auch mal einen oder mehrere Tage Pause. Was macht ihr in der Zwischenzeit?

Patrick Groetzki: »Wir haben eine ganz kleine Tischtennis-Platte. Da liefern wir uns heiße Duelle. Dazu gibt es eine Darts-Scheibe, wo richtig viele schon richtig gut spielen. Ich gehöre leider nicht dazu. Ich bin eher beim Tischtennis zu finden. Ansonsten versuchen wir auch ein bisschen rauszugehen und spazieren zu gehen.«