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In den Bann gezogen

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Die Kinderpasse begeisterte die Zuschauer. (Foto: privat)

Berchtesgadener Land – Hans Hogger, Gebietsvertreter der 18 Trachtenvereine des Rupertiwinkel, ließ sich nicht nehmen, den Rupertiwinkel den Delegierten der Landestagung des Sachgebietes Mundart, Brauchtum und Laienspiel vorzustellen.


Er erklärte auf bayerisch die präsentierten Bilder der gesamten Region mit all ihren Facetten und Besonderheiten, die Wirtschaftskraft und Wissenswertes über die geschichtsreiche Vergangenheit. Wie das Brauchtum im Rupertiwinkel gelebt, geliebt und mit Leidenschaft lebendig gehalten wird, davon konnten sich alle Teilnehmer beim Abendprogramm überzeugen.

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Hansl Auer, Rupertiwinkler mit Leib und Seele, stellte die Bräuche der Region vor und gab so ein Zeugnis der Verbundenheit zur Heimat ab. Passender hätte der Titel »Wias bei uns da Brauch ist« nicht sein können. Musikalisch wurde diese Zeitreise durch das Jahr begleitet von den Klängen der Seedoi Muse, Kathi Wiesholler (Harfe), Markus Gromes (Ziach), Maria und Hans Auer sowie Wasti Irlinger und den Gesangsstücken der Voglauer-Sänger. Die Bildpräsentation von Hans und Rosi Fürmann rundete das Programm perfekt ab.

Wie Glaube und Brauchtum zusammengehören, zeigte der Gottesdienst am Sonntag. Angeführt von der Laufener Stadtkapelle folgte die Gaustandarte, begleitet von den Fahnen der Gebietsvereine dem Gauausschuss des Gauverbandes I, um gemeinsam mit den Gästen in die Stiftskirche Laufen einzuziehen. Der bewegende Gottesdienst, den Erzabt Dr. Korbinian Birnbacher OSB aus Salzburg gemeinsam mit Stiftsdekan Simon Eibl hielt, wurde musikalisch von der Stadtkapelle, den Ribinger Zwoagsang und der Rothler Stubnmusi umrahmt.

Auch die Aperschnalzer durften nicht fehlen. Mehrere Passen beeindruckten im Anschluss mit ihrem Können. Bernhard Kren, Vorsitzender der »Schnalzervereinigung des Rupertiwinkels« erklärte den Besuchern die Funktion. Die Gäste konnten sich im Anschluss selbst ausprobieren. fb