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In den Alpen ist die Lawinen-Gefahr hoch

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Lawinen-Gefahr
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So sieht eine Lawine aus: Der bräunliche Schnee ist ganz schnell den Hang heruntergerutscht. Foto: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa Foto: dpa

Plötzlich rutscht viel Schnee den Hang hinab. Achtung, Lawine! Manchmal rutscht der Schnee schneller, als Autos auf der Autobahn fahren. Für Menschen ist das gefährlich. Sie können unter dem Schnee verschüttet werden.


Experten versuchen deshalb, rechtzeitig zu warnen. Sie beobachten das Wetter, den Wind und sie untersuchen den Schnee. So können sie sehen, wo Lawinen herunterkommen könnten. Die Gefahr ist zum Beispiel größer, wenn ein Hang besonders steil ist.

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In den Bergen der Alpen ist die Gefahr gerade besonders groß. Manche Skilifte in Skigebieten blieben deshalb geschlossen. In unserem Nachbarland Österreich mussten einige Familien ihre Häuser verlassen, weil der Schnee der Lawinen auf ihre Häuser fallen könnte. Auch viele Straßen wurden wegen der Lawinen-Gefahr gesperrt.

Wenn Skifahrer und Snowboarder auf freigegebenen Pisten fahren, sind sie sicherer vor Lawinen. Aber einige Menschen fahren trotzdem neben der Piste im weichen Schnee. Dort gibt es immer wieder Unfälle.

Um sich zu schützen, sollte man unbedingt die Warnschilder beachten. Es gibt auch Zäune, die Lawinen aufhalten sollen. Manchmal lösen Experten durch Sprengungen sogar absichtlich Lawinen aus. Dann läuft das Ganze kontrollierter ab.