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»Ich liebe, weit zu gucken«

Berchtesgaden – Matthias Schweighöfer, »Liebling aller Schwiegermütter« und einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler, dreht eine Szene seines neuen Films »Vaterfreuden« in Berchtesgaden. Die Heimatzeitung hatte Gelegenheit für ein Interview.

Das Frettchen spielt in »Vaterfreuden« eine wichtige Rolle. Welche, verrät Matthias Schweighöfer im Interview mit dem »Berchtesgadener Anzeiger« allerdings nicht. Foto: Verleih

Herr Schweighöfer, Ihr neuer Film heißt »Vaterfreuden«. Um was geht’s?

Matthias Schweighöfer: Es geht um die essenziellen Fragen des Familienlebens. Will man eine Familie gründen? Wie ist es, wenn einem diese Entscheidung abgenommen wird? Wie gehen Paare mit dem Elternwerden um? Es geht um's Ankommen und um die Frage, was ein Zuhause überhaupt bedeutet.

Wer spielt mit, wo und wie lange wird gedreht?

Schweighöfer: Wir drehen seit Anfang Juni, bis in den August hinein. Unter anderen spielen Friedrich Mücke, Isabell Pollak, Tom Beck, Katharina Schüttler, Moritz Growe, Alexander Khuon sowie Detlev Buck und Michael Gwisdek bei »Vaterfreuden« mit.

Ihre Filme sind durch die Bank erfolgreich. Was ist das Erfolgsrezept, um so viele zahlende Besucher ins Kino zu locken?

Schweighöfer: Ich glaube, es gibt kein Erfolgsrezept. Ein guter Film ist nicht immer auch erfolgreich und andersherum. Ich liebe das, was ich tue, und vielleicht treffen wir mit unseren Themen einfach den Nerv und das Interesse unserer Zuschauer.

Eine Szene von »Vaterfreuden« wird in Berchtesgaden gedreht. Welche ist das? Warum eignet sich der Ort dafür?

Schweighöfer: Die Szene spielt auf einer Hütte, die sinnbildlich für ein Zuhause steht. Das einer Kindheit und das einer vielleicht neuen Generation. Die als Fluchtort und Anlaufstelle dient. Mehr möchte ich noch nicht verraten.

Berchtesgaden eignet sich für den Dreh deshalb hervorragend, weil die Landschaft einfach unglaublich schön ist und man am liebsten dort bleiben möchte.

Waren Sie schon mal privat in Berchtesgaden? Wie gefällt es Ihnen hier?

Schweighöfer: Nein, war ich leider noch nicht. Aber alleine der Weg zur Motivbesichtigung aus München kommend war überwältigend. Ich liebe es, weit gucken zu können, die Berge und die Natur ebenfalls. Viel mehr brauche ich nicht, um mich frei zu fühlen.

Wann soll der Film in den Kinos starten?

Schweighöfer: Im Frühjahr nächsten Jahres soll »Vaterfreuden« in den deutschen Kinos starten. Kilian Pfeiffer