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Hilfe für Orang-Utans

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Orang-Utans brauchen Wälder
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Orang-Utans verlieren immer mehr Lebensraum. Foto: John Grafilo Foto: dpa

Orang-Utans kennst du bestimmt. Aber weißt du auch, was das Wort bedeutet? Es kommt aus der malaysischen Sprache, die in dem Land Malaysia in Südostasien gesprochen wird. Orang-Utan bedeutet Waldmensch.


Das passt gut, denn die Affen mit dem rötlich braunen Fell und den langen Armen leben in dichten Tropenwäldern. Dort hangeln sie sich von Baum zu Baum, fressen Obst oder bauen sich in Astgabeln Nester zum Schlafen. Klingt nach einem schönen Leben.

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Doch um die Orang-Utans steht es schlecht. Darauf will auch der Welt-Orang-Utan-Tag am Samstag aufmerksam machen. Das Problem: Die Tiere verlieren unter anderem immer mehr Lebensraum. Es gibt sie nur noch auf den Inseln Borneo und Sumatra in Südostasien. Dort wird viel Regenwald zerstört. Der Mensch legt dafür oft Plantagen an, um zum Beispiel bestimmte Palmen anzubauen. Aus den Früchten gewinnt man Palmöl.

Palmöl ist auf der Welt stark gefragt. Es steckt in vielen Dingen, zum Beispiel in Lebensmitteln wie Margarine, Schokoriegeln oder Fertiggerichten. Aber auch in Putzmitteln, Körpercremes und Kraftstoffen für Autos.

Umweltschützer machen immer wieder darauf aufmerksam, dass man die tropischen Wälder mehr schützen muss, und damit auch die Tiere, die darin leben. »Die Situation für den Orang-Utan war noch nie so ernst«, erklärt eine Tierschutzorganisation. »Wenn wir jetzt nichts tun, ist es bald zu spät.« Und die Orang-Utans könnten aussterben.