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Herzstillstand: Rocklegende Tom Petty gestorben

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Tom Petty tot
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Tom Petty bei einem Konzert im Juni 2006 in Manchester. Foto: Mark Humphrey Foto: dpa
Tom Petty
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Tom Petty ist tot. Foto: Jason Decrow Foto: dpa
Tom Petty & the Heartbreakers
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Tom Petty mit den Heartbreakers 1987 in Helsinki. Foto: Ari Ojala Foto: dpa
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Gedenken an Tom Petty auf dem Hollywood Walk of Fame. Foto: Ringo Chiu Foto: dpa
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Tom Petty bei der Weltpremiere der Dokumentation «Runnin' Down A Dream: Tom Petty and the Heartbreakers» in Burbank, USA (2007). Foto: Chris Pizzello Foto: dpa
Tom Petty
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Auftritt vor Millionen: Tom Petty and the Heartbreakers bestreiten die Halbzeitshow beim Super Bowl in Glendale, Arizona (2008). Foto: Roy Dabner Foto: dpa

Unzählige Fans lagen sich beim Hit «Free Fallin'» in den Armen oder rockten zu «American Girl». Nun ist Songschreiber und Musiker Tom Petty tot. Der Ausnahmekünstler galt als einer der großen Rock'n'Roll-Rebellen.


Los Angeles (dpa) - Der US-Musiker Tom Petty ist tot. Petty sei am Montag (Ortszeit) im Alter von 66 Jahren in Los Angeles gestorben, bestätigte sein Management der Deutschen Presse-Agentur.

Medienberichten zufolge hatte Petty am Sonntag in seinem Haus in Malibu einen Herzstillstand erlitten. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus.

Petty hatte seit den 70er Jahren solo und mit seiner Band Tom Petty & the Heartbreakers Welterfolge gefeiert. New Wave-Songs wie «American Girl», «Free Fallin'», «Refugee» und «I Won't Back Down» wurden zu Hits. Im Lauf seiner über 40 Jahre langen Karriere verkaufte er mehr als 80 Millionen Alben und wurde für 18 Grammys nominiert, von denen er drei gewann.

Erst vor wenigen Tagen war die Band in Los Angeles aufgetreten, zum Abschluss einer großen Tour, mit der sie ihr 40. Jubiläum gefeiert hatten. Für November waren zwei Konzerte in New York angekündigt. Die Tour sollte die Abschiedstournee sein. Aber in den Ruhestand wolle er nicht gehen, hatte Petty dem «Rolling Stone» gesagt. «Ich brauche etwas zu tun, sonst tendiere ich dazu, zu Hause zu nerven.»

Musiker reagierten mit Trauer. «Es sind schockierende, erdrückende Neuigkeiten. Tom bedeutete die Welt für mich», teilte Bob Dylan dem «Rolling Stone» mit. «Er war ein großartiger Künstler, voller Licht, ein Freund, und ich werde ihn nie vergessen.» Die Band Coldplay legte bei einem Konzert in Portland eine Schweigeminute für Petty ein und spielte anschließend eine eigene Interpretation von «Free Fallin'». Rockmusiker Bon Jovi schrieb auf Twitter, Petty sei eines seiner großen Vorbilder gewesen. Der frühere Beatles-Musiker Ringo Starr schrieb, er werde Petty vermissen.

Petty hatte teils mit Dylan und Starr auf der Bühne gestanden. Er hatte die mit einem Grammy ausgezeichnete Gruppe Traveling Wilburys mitgegründet, der neben Petty und Dylan auch Beatle George Harrison sowie Jeff Lynne und Roy Orbison angehörten. Auch Paul McCartney, Bryan Adams, Sheryl Crow, Billy Idol und Brian Wilson von den Beach Boys drückten ihre Trauer über Pettys Tod auf Twitter aus. 

Webseite von Tom Petty & the Heartbrakers

Der Herzensbrecher des Rock'n'Roll: Tom Petty ist tot