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Hertha will in Nürnberg schlau spielen

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Michael Köllner
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Trainer Michael Köllner von Nürnberg. Foto: Matthias Balk Foto: dpa

Hertha geht mit einige Personalsorgen, aber mit einer kämpferischen Einstellung in den Rückrunden-Start. Schönen Fußball will Trainer Dardai nicht versprechen, nur die Punkte in Nürnberg zählen. Denn das anschließende Programm ist anspruchsvoll.


Berlin (dpa) - Nur mit einer deutlichen Steigerung gegenüber den Vorbereitungs-Leistungen kann Hertha BSC ein erfolgreicher Rückrunden-Auftakt gelingen. »Das ist ein schwieriges Startprogramm«, sagte Berlins Manager Michael Preetz mit Blick auf die Aufgaben, die gleich nach dem ersten Bundesligaspiel des Jahres am Sonntag (15.30 Uhr) beim 1. FC Nürnberg warten: Schalke und Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga, Bayern im DFB-Pokal.

»Halligalli oder wunderschönen Fußball sollte keiner erwarten«, sagte Hertha-Trainer Pal Dardai zur aktuellen Aufgabe in Nürnberg. »Viel gegen den Ball arbeiten, kompakt sein und einfach schlau spielen«, zählte er die Anforderungen an seine Profis auf. Dardai muss auf Abwehrmann Jordan Torunarigha (Oberschenkel-Blessur) verzichten.

Nicht dabei sind auch Ersatztorhüter Thomas Kraft, die beiden Holländer Javeiro Dilrosun und Derrick Luckassen sowie Mathew Leckie. Der lange verletzte Spielmacher Marko Grujic steht dagegen nach nur wenigen Trainingseinheiten mit dem Team wieder im Kader, der am Samstag vom Trainer nominiert wurde, kommt wohl aber nur als Ersatzspieler in Frage.

Die Franken wollen ihrerseits zum Rückrundenstart das Signal setzen, dass sie im Abstiegskampf noch lange nicht abgeschlagen sind. Drei Punkte fehlen dem 1. FCN nach 17 Spielen zu Relegationsplatz 16. »Wir sind im Rennen«, sagte Club-Coach Michael Köllner.

Die Gäste (24 Zähler/Rang acht) wollen beim Tabellen-Schlusslicht Nürnberg (11 Punkte) den harten Kampf annehmen. »Hertha geht nach Nürnberg, um sich reinzubeißen, nicht um 5:0 zu gewinnen. Wunderschönen Fußball sollte niemand überraschen«, sagte Dardai.

Die Verteilung der Rollen sei nicht automatisch abhängig von den Tabellenplätzen, machte Manager Preetz deutlich: »Das ist eine Frage das Auftritts. Ich erwarte eine Steigerung in Nürnberg.« Ein Sieg der Herthaner beim Club in der 1. Liga ist schon lange her. 2003 gewannen die Berliner letztmals in Nürnberg - beim 3:0 war Preetz einer der Torschützen, Dardai stand als Mittelfeld-Abräumer auf dem Platz.

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