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«Heimspiel» in Sinsheim: Braunschweig hofft auf Fans

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Torsten Lieberknecht
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Torsten Lieberknecht kann auf die Unterstützung von 6000 Fans bauen. Foto: Kay Nietfeld Foto: dpa

Braunschweig (dpa) - Vor dem Zitterfinale bei 1899 Hoffenheim setzt der stark abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist Eintracht Braunschweig auf die Unterstützung Tausender Fans.


«Es tut wahnsinnig gut zu wissen, dass wir unsere Anhänger im Rücken haben. Mit unseren Fans werden wir das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel machen. Das wird der Mannschaft den letzten Kick geben», sagte Trainer Torsten Lieberknecht.

Rund 6000 Anhänger werden die Eintracht am Samstag nach Sinsheim begleiten. Der Tabellenletzte (25 Punkte) muss das Spiel gewinnen und gleichzeitig auf Patzer von Hamburg (27) und Nürnberg (26) hoffen, um noch den Sprung auf Relegationsplatz 16 zu schaffen. «Wir können keinen Sieg versprechen. Aber wir können versichern, dass die Mannschaft wieder großes Herz zeigen wird, wie jeden Spieltag zuvor auch», erklärte Lieberknecht.

Verzichten muss der Trainer auf seinen Flügelspieler Omar Elabdellaoui. Der Norweger konnte wegen einer Bauchmuskelverletzung nicht mit der Mannschaft am Donnerstag nach Bad Schönborn in Baden-Württemberg reisen. Dort wird die Eintracht am Freitagnachmittag das Abschlusstraining absolvieren.

«Es wird darauf ankommen, auf dem Platz eine taktisch gute Einheit zu bilden, die trotzdem immer wieder mutig in der Offensive agiert», sagte Lieberknecht. Gleichzeitig warnte er vor der Offensivstärke der TSG. «Im Angriff sind sie exzellent besetzt. Wir müssen uns einiges einfallen lassen, um diese Stärke in Schach zu halten. Und wir werden uns mit Sicherheit was einfallen lassen», verkündete der Coach.