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Harter Kampf um die Medaillen

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Sie verfehlte nur um acht Zehntelsekunden eine Medaille: Sophia Schneider. (Foto: Wukits)

Reichlich Edelmetall gab es für die deutschen Sportler bei den abschließenden Wettkämpfen der Biathlon-Junioren-EM in Sjusjoen (Norwegen). Auch Sophia Schneider (SV Oberteisendorf) hatte eine Medaille in Reichweite, doch sie hatte Pech: Der 21-Jährigen fehlten im Sprint gerade mal 0,8 Sekunden zu Bronze.


So wurde sie hinter den beiden Französinnen Camille Bened (21:58,0/0) und Gilonne Guigonnat (+ 2,4/0) sowie Juliane Frühwirt (SVM Tambach-Dietharz/+ 15,1/1) mit 15,9 Sekunden Rückstand auf die Siegerin (bei einem Schießfehler) Vierte. Weit vorne mischten auch Hanna-Michelle Hermann (PSV Schwarzenberg/+ 24,6/2), Hanna Kebinger (SC Partenkirchen/+ 32,9/1) sowie Elisabeth Schmidt (WSV Warmensteinach/+ 39,7/1) mit den Plätzen 6, 9 und 10 mit. Im Feld der gut 110 Teilnehmerinnen gab es folgende weitere Platzierungen: 26. Lisa Spark, SC Traunstein + 1:24,1/0; 29. Franziska Pfnür, SK Ramsau + 1:30,1/2.

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Im Verfolgungslauf holte sich Frühwirt den Titel vor Kebinger (+ 10,7/4) und Anastasija Kaischewa (Russland/+ 21,8/4). Fünfte wurde Hermann (+ 37,4/5), Rang sieben erreichte Schneider (+ 1:10,8/6) vor Schmidt (+ 1:22,9/5). Pfnür (+ 2:53,8/5) verbesserte sich auf den 17. Platz, Rang 48 gab es für Lisa Spark (+ 5:26,8/8).

Auch der männliche Nachwuchs war in der Verfolgung noch stärker als im Sprint – obwohl es bereits im 10-km-Wettkampf gut gelaufen war. In diesem holte sich Tim Grotian (SC Mittenwald/+ 7,5/0) Silber hinter dem Norweger Sivert Bakken. Bronze erkämpfte der Italiener Tommaso Giacomel (+ 24,6/0). Im Feld der gut 120 Sportler gab es für die Deutschen folgende weitere Platzierungen:10. Julian Hollandt, SWV Goldlauter + 55,9/1; 21. Philipp Lipowitz, DAV Ulm + 1:35,3/0; 26. Darius Lodl, SV Hermsdorf + 1:43,6/1; 31. Max Barchewitz, SVE Frankenhain + 1:56,2/1; 43. Christoph Müller, SC Ruhpolding + 2:18,3/0; 46. Hans Köllner, WSV Clausthal-Zellerfeld + 2:22,0/1.

In der Verfolgung holte Hollandt (36:23,5/2) Gold vor Sivert Bakken (+ 14,8/6) sowie Tim Grotian (+ 22,1/6). Die weiteren Platzierungen: 15. Max Barchewitz + 2:44,0/3; 19. Darius Lodl + 3:10,4/4; 27. Hans Köllner + 3:38,3/3; 38. Christoph Müller + 4:45,4/5; 40. Philipp Lipowitz + 4:53,5/9.

Insgesamt war die DSV-Auswahl (3 x Gold, 2 x Silber, 4 x Bronze/Gesamt 9 Medaillen) das erfolgreichste Team der EM vor Frankreich (2-1-0) sowie Russland (2-0-1) und Norwegen (1-3-0). Zum guten deutschen Ergebnis hatte auch Franziska Pfnür mit ihrem dritten Platz im Einzellauf beigetragen. who