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»Golden Twenties«: Die deutsche Antwort auf »Frances Ha«

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Golden Twenties
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Ava (Henriette Confurius) versucht, ihren Platz in der Welt zu finden. Foto: Twentieth Century Fox Foto: dpa

Eine junge Frau zieht nach dem Studium nach Hause, fängt eine Theaterhospitanz an und führt eine lieblose Beziehung. In »Golden Twenties« scheint es um einfache Dinge zu gehen. Doch der Film erzählt etwas Grundlegendes.


Berlin (dpa) - Ava (Henriette Confurius) zieht nach dem Studium zurück nach Hause, schlägt sich mit einer Theaterhospitanz durch und stolpert in eine Liebelei hinein. Die Geschichte erinnert ein wenig an den New-York-Film »Frances Ha« mit Greta Gerwig.

Im Film scheint es erstmal um Belanglosigkeiten zu gehen. Im Grunde aber erzählt Kluge etwas sehr Grundlegendes über das Erwachsenwerden: Wie finde ich meinen Platz in der Welt? Und eine Stimme für meine Bedürfnisse? Mit ihrem Film »Golden Twenties« schafft Regisseurin Sophie Kluge ein feinfühliges Porträt einer Mittzwanzigerin.

Golden Twenties, Deutschland 2019, 93 Min., FSK ab 0, von Sophie Kluge, mit Henriette Confurius, Max Krause, Inga Busch, Nicolas Wackerbarth

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