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Gewerkschaft: Sonderausschüttung für Knorr-Bremse-Arbeiter

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Knorr-Bremse
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Das Logo der Knorr-Bremse AG ist auf einem Schild zu sehen. Foto: Nicolas Armer/Archiv Foto: dpa

München (dpa/lby) - Vom beschleunigten Börsengang des Münchner Bremsenherstellers Knorr-Bremse sollen nach Willen der Gewerkschaft IG Metall auch die Mitarbeiter profitieren. «Danach soll jeder und jede Beschäftigte 7000 Euro Sonderausschüttung erhalten», forderten die Arbeitnehmervertreter am Donnerstag. «Das Unternehmen ist außerordentlich erfolgreich, dies liegt auch am weit überproportionalen Engagement der Kolleginnen und Kollegen», sagte der IG-Metall-Beauftragte für Knorr-Bremse, Sebastian Roloff. «Es ist nur angemessen, wenn die Beschäftigten jetzt wenigstens am Erlös des Börsengangs beteiligt werden.»


Der vor dem Börsengang stehende Autozulieferer hatte wegen einer großen Nachfrage nach den Aktien zuvor angekündigt, die Angebotsperiode am vergangenen Mittwoch enden zu lassen - einen Tag früher als geplant.

Der endgültige Ausgabepreis für die Papiere sei von der Eigentümerholding KB zusammen mit ihren Tochtergesellschaften auf 80 Euro je Stück festgelegt worden, teilte die Knorr-Bremse AG am Mittwochabend mit. Bei Platzierung aller gut 48 Millionen Aktien läge der Umfang des Börsengangs bei 3,9 Milliarden Euro.

Knorr-Bremse stellt Bremsen für Züge und Lkw her. Daneben hat das Unternehmen unter anderem Zugtüren, Heizungs- und Lüftungssysteme im Angebot. Knorr-Bremse hatte zur Jahresmitte knapp 29 000 Mitarbeiter, davon rund 80 Prozent außerhalb Deutschlands.