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Gerechte Punkteteilung

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Franz Piatke (l.) vom FC Ramsau und Jens Seidel vom TSV Berchtesgaden sorgten für die beiden Treffer beim Lokalderby. (Foto: Wechslinger)

Ramsau – Unter der souveränen Spielleitung von Schiedsrichter Robert Richter vom WSC Bayerisch Gmain trennten sich der bisher sieglose FC Ramsau und der TSV Berchtesgaden vor gut 100 Zuschauern aus beiden Lagern unentschieden. Das Remis im Lokalkampf ging aufgrund der Spielanteile in Ordnung und lässt beiden Teams ihre Möglichkeiten offen.


Im ersten Spielabschnitt kamen beide Mannschaften zu einigen Möglichkeiten, konnten aber ihre Chancen nicht nützen. Dies änderte sich im zweiten Abschnitt, als es auf beiden Seiten eine Vielzahl von Chancen, aber auch nur zwei Tore gegeben hat. Weitere Treffer verhinderten die starken Torhüter Florian Keilhofer von den Platzherren und Stefan Schach auf der Seite der Gäste. Berchtesgaden trat mit vier Spielern an, die zuletzt noch in der ersten Mannschaft gespielt haben. Genützt hat dies den Gästen nicht allzu viel, denn entscheidende Akzente setzte das Quartett nicht. Vielmehr vergab Stefan Sontheimer kurz nach dem Seitenwechsel sogar einen an Ibo Tas verschuldeten Elfmeter. »Ich wollte schießen, doch Stefan war sich sicher, den Strafstoß zu verwandeln«, erklärte Tas nach dem Spiel. Schon beim Anlaufen war zu sehen, dass Sontheimer FCR-Schlussmann Florian Keilhofer nicht überwinden würde.

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So wurde der kläglich geschossene Elfmeter eine sichere Beute des souveränen Ramsauer Torhüters, der sich auch noch ein paar weitere Mal auszeichnen sollte. Praktisch im Gegenzug gingen die Platzherren in Führung. Der beste Spieler auf dem Platz, Franz Piatke, in dieser Saison von der SG Schönau zurück zum FC Ramsau gewechselt, nahm bei einem Freistoß von der Strafraumgrenze genau Maß und überraschte den Berchtesgadener Torhüter Stefan Schach.

Ramsau dominiert

In der Folge demonstrierten die Platzherren Feldüberlegenheit und waren einem weiteren Treffer näher als die Gäste dem Ausgleich. Mannschaftskapitän Andreas Hackl, Simon Zechmeister und Arben Scheidsach brachten jedoch die Kugel nicht mehr an Schach vorbei.

Als Schiedsrichter Robert Richter den Ramsauer Offensivspieler Thomas Aschauer in der 75. Minute wegen wiederholten Foulspiels vom Platz stellte, kam der Gast noch einmal richtig auf. So gelangte der TSV Berchtesgaden in der 87. Minute durch einen von Florian Rehlegger abgefälschten Schuss von Jens Seidel doch noch zum Ausgleichstreffer. Im vergangenen Jahr hatten die Ramsauer die Berchtesgadener Zweite noch mit 3:2 besiegt.

»Das war heute doch eine ganz andere Mannschaft als die, die wir bisher gesehen haben«, zeigte sich Ramsaus Trainer Manfred Weber zufrieden. Mit dem Ergebnis können beide Teams gut leben, Berchtesgaden bleibt in der Spitzengruppe und der FC Ramsau deutete an, dass der Weg nach oben zeigt. Wie oft hatte die Ramsauer Fußball-Ikone Michael Flunk den Spruch des Tages bereit: »Wenn der Sontheimer heute nicht dabei gewesen wäre, hätte Berchtesgaden gewonnen.«

FC Ramsau: Keilhofer; Rehlegger, S. Zechmeister, Zörner, Stefan Votz, Piatke, Hackl, Weber, Liuliu, Aschauer, Wittmann, Scheidsach, Resch, Sebastian Votz.

TSV Berchtesgaden: Schach; Hinzdorf, Alo, Mackamul, Huber, Botzenhard, Hinterbrandner, Sontheimer, Höllbacher, Huber, Tas, Seidel, Kießling, Vesper. Christian Wechslinger

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