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Christoph Gruber (r.) zeigte auf der linken Angriffsseite des FC Bischofswiesen eine gute Leistung und bereitete auch den Führungstreffer des FCB vor. (Foto: Wechslinger)

Bischofswiesen – Der FC Bischofswiesen holte im ersten Heimspiel gegen den Aufsteiger ASV Piding den ersten Punkt der noch jungen Saison. Die Pidinger wirkten im ersten Spielabschnitt teilweise feldüberlegen, doch die Bischofswieser Abwehr stand gut.


150 Zuschauer, darunter eine fanatische Gruppe Pidinger Anhänger, wollten das erste Heimspiel des FC Bischofswiesen gegen den Aufsteiger ASV Piding sehen, der mit zwei Siegen (4:2 gegen Anger/4:3 gegen Otting) sowie je einem Unentschieden gegen Tabellenführer SV Kirchanschöring II und einer 1:3-Niederlage in Fridolfing gut in die Saison gestartet war.

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Bischofswiesen ging selbstbewusst und mit gutem Zusammenspiel in die wichtige Begegnung. Schließlich sollten nach zwei Niederlagen die ersten Punkte gewonnen werden. Aufseiten der Gäste standen den Platzherren mit Hans Freimanner immerhin der Torjäger der Liga und mit dessen Bruder Peter ein ehemaliger Bezirksligaspieler des FC Bischofswiesen gegenüber. Doch beide Freimanner standen dieses Mal im Schatten der guten Bischofswieser Abwehrspieler.

Nachdem die ersten Pidinger Angriffsversuche sichere Beute der aufmerksamen Bischofswieser Abwehr um Andreas Hochreiter geworden waren, setzte sich in der zehnten Minute erstmals Christoph Gruber in Szene. Doch Pidings Abwehr klärte die prekäre Situation. Auf der anderen Seite zeigte FCB-Schlussmann Stefan Schnitzlbaumer, dass auf ihn Verlass ist.

Überraschend ging der FCB in der zehnten Minute in Führung. Neuerlich hatte sich Gruber über die linke Seite geschickt durchgesetzt und passte zielgenau auf Sebastian Koller, der wie in seinen besten Zeiten Torjägerqualität zeigte. Koller richtete sich das Kunstleder geschickt her und haute es aus gut 20 Metern kunstvoll und für den Pidinger Torhüter Daniel Miethsam unhaltbar in den Torwinkel.

Nach seiner Verletzung zeigte sich Spielmacher Sebastian Vorberg gut erholt, war immer anspielbar und verteilte geschickt die Bälle. Der Führungstreffer verlieh den Platzherren noch mehr Selbstvertrauen und so lag sogar ein weiterer Treffer in der Luft. Doch Gruber wurde gerade noch abgedrängt und Vorberg scheiterte mit seinem schwächeren rechten Fuß am Pidinger Torhüter.

Nachdem Markus Damböck nach 25 Minuten eine gute Chance vergeigte, kamen die Gäste zu einem Freistoß in Tornähe. Der bis dahin gut aufspielende Azamat Shamakhov setzte sich beim direkten Gegenstoß der Pidinger mit großem Einsatz ein und verletzte sich dabei. Der Freistoß beschwor größte Gefahr im Bischofswieser Strafraum herbei, doch mit Glück überstanden die Platzherren die prekäre Situation. Doch wenig später glich Manuel Maske mit seinem vierten Saisontreffer nach einem tollen Pass von Peter Freimanner aus (32.).

Auch der zweite Abschnitt verlief zunächst ausgeglichen. Glück hatte der FCB Mitte der zweiten Halbzeit, als Öllerer bei einem Foulspiel von Felix Tschischke keinen Elfmeter gab und den Delinquenten auch nicht des Feldes verwies. In der Schlussphase kamen der eingewechselte Michael Hirsch, Markus Koller und Christoph Gruber noch zu großen Möglichkeiten, die jedoch nichts einbrachten.

»Wir hätten das Spiel ebenso gewinnen wie auch verlieren können. Somit können wir mit dem Punkt durchaus zufrieden sein, auch wenn wir weiterhin am Tabellenende stehen. Ich glaube fast, dass diese eingeschworene Truppe den Klassenerhalt sicher schafft«, erklärte Trainer Christian Rechtenbach nach dem Remis.

FC Bischofswiesen: Schnitzlbaumer; Hochreiter, Jung, Tschischke, M. Strauch, Damböck, Shomakhov, Vorberg, M. Koller, S. Koller, Gruber, Datz, Hirsch, C. Stauch. Christian Wechslinger

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