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Gefahr für syrische Flüchtlinge in den Nachbarländern

Beirut/Istanbul (dpa) - Vor den Nachstellungen des Regimes und seiner Unterstützer sind die syrischen Flüchtlinge auch in den Nachbarländern nicht immer sicher.

Syrien Aleppo
Straßenszene bei Aleppo, Syrien. Foto: epa/STRINGER Foto: dpa

In einem von syrischen Flüchtlingen bewohnten Lager im libanesischen Bezirk Akkar setzte ein Unbekannter elf Zelte in Brand. Wie die staatlichen Medien in der Nacht zum Samstag meldeten, wurde niemand verletzt.

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In dem Flüchtlingslager Al-Saatari in Jordanien sollen kürzlich 21 mutmaßliche Mitglieder eines Netzwerk des syrischen Geheimdienstes festgenommen worden sein. Das berichtete die arabische Tageszeitung «Al-Hayat» am Samstag unter Berufung auf Sicherheitskreise und Helfer in dem Lager. Nach der Festnahme werde auch der Fall eines Lagerbewohners, der Anfang der Woche durch einen Brand in seinem Zelt ums Leben gekommen war, neu aufgerollt, hieß es.

Viele der Flüchtlinge, die zum Großteil mit dem Aufstand gegen Präsident Baschar al-Assad sympathisieren, sind überzeugt, dass der syrische Geheimdienst seine Agenten in die Lager im Libanon, in Jordanien und in der Türkei eingeschleust hat.

Artikel von Al-Hayat, arabisch