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Geballtes Wissen auf einem Zettel

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KINA - Geballtes Wissen auf einem Zettel
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Dieser Professor sammelt schon viele Jahre die Spickzettel seiner Studenten. Foto: Ronald Bonss/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Auf dem Tisch liegen viele Zettel. Die Seiten haben Studenten beschrieben - mit winziger Schrift, Formeln und kleinen Zeichnungen. Ihr Professor hat sie dazu aufgefordert, die Spickzettel zu schreiben. Aber sind Spickzettel nicht verboten? Warum erlaubt dieser Professor sie?


»Wenn man sich einen Spickzettel macht, muss man Wichtiges von Unwichtigem trennen, man muss Ordnung im Kopf schaffen«, erklärt der er. Es geht darum, auf einer Seite das Wichtigste aufzuschreiben und so gelerntes Wissen zu sortieren.

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Der Professor erlaubt die Spickzettel auch nur Studenten, die schon länger dabei sind und viel Grundwissen haben. In der Prüfung geht es dann weniger darum, das Grundwissen abzufragen, sondern schwierige Aufgaben damit zu lösen.

Der Professor sammelt diese Spickzettel schon viele Jahre lang. Mittlerweile hat er etwa 1000 Stück. Nun zeigt eine Ausstellung in der Stadt Dresden einige davon.