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Ausstellung der Malgruppe des Kreisaltenheims Grabenstätt noch bis morgen in der Schlosshalle

»Für Malerei hatte ich davor keine Zeit«

Grabenstätt – Die sehenswerte Sommerausstellung »Stillleben nach der Natur« der Malgruppe des Kreisaltenheims Grabenstätt läuft noch bis Donnerstag in der Schlosshalle (Rathaus).

Die Malschüler Manfred Käuffer (von links), Karl-Heinz Niedermeier, Erwin Kroschinski (vorne) und Ruth Mautschke (rechts), allesamt Bewohner des Kreisaltenheims Grabenstätt, freuen sich mit ihrer Lehrerin Gertrud E. Jagersberger bei der Eröffnung ihrer Sommerausstellung »Stillleben nach der Natur« im Grabenstätter Schloss. (Foto: Müller)

Zu sehen sind facettenreiche Acryl-Bilder der Heimbewohner Marianne Haaser, Manfred Käuffer, Else König, Erwin Kroschinski, Irmgard Mahner, Ruth Mautschke, Christa Meentzen, Karl-Heinz Niedermeier, Waltraud Siegmund und Anneliese Walter. Einige von ihnen kamen auch zur Vernissage, die von Alois Mayer musikalisch mit der Ziach umrahmt wurde.

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Einmal monatlich besuchen sie den Malkurs von Künstlerin Gertrud E. Jagersberger, die die Malgruppe vor sieben Jahren ins Leben gerufen hat. »Die Bilder sind richtig gut, meine Schüler haben eine tolle Entwicklung genommen«, freute sich Jagersberger. Man male stets der Jahreszeit entsprechende Bilder aus Acryl und nach jedem einstündigen Malkurs seien die Werke fertig und die Bewohner hätten ein wunderbares Erfolgserlebnis. »Am 5. Oktober sehen wir uns wieder und dann werden wir Sonnenblumen malen«, kündigte Jagersberger an. Ihr sei es ganz wichtig, dass ihre Schüler ihre Ideen mit Freude umsetzen.

»Ich bin erst hier im Seniorenheim zur Malerei gekommen, davor hatte ich keine Zeit«, erzählte Malschüler Manfred Käuffer. Ruth Mautschke verriet, dass ihr das »großzügige Malen« besonders liege und sie am liebsten Blumen zu Papier bringe. Heimleiterin Ute Freinecker sprach der Gemeinde ihren Dank aus, dass man bereits zum dritten Mal eine Ausstellung im Rathaus machen dürfe und sprach von einem Höhepunkt für die Bewohner. »Ich hoffe, dass sie uns noch viele Jahre erhalten bleiben«, wandte sie sich an Jagersberger.

Bürgermeister Georg Schützinger gratulierte zu den wunderbaren Gemälden und appellierte an Jagersberger und ihre Schüler: »Machen Sie weiter so.« Zu besichtigen ist die Ausstellung noch bis morgigen Donnerstag von 9 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr. mmü