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Freude und Ärger über die Post

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Paketzusteller und Briefträgerinnen haben oft richtig viel zu schleppen. Foto: Jan Woitas/zb/dpa Foto: dpa

Der Brief von Oma und Opa ist noch immer nicht da. Dabei haben sie ihn schon vor mehreren Tagen abgeschickt! Dafür ist eine Postkarte im Briefkasten gelandet, die eigentlich für den Nachbarn gedacht war.


So etwas passiert ganz selten. Mehr als 19 Milliarden Briefe und Pakete verschickt die Post jedes Jahr, und die allerallermeisten davon kommen gut an. Und meistens tauchen die vermissten Briefe und Pakete zum Glück auch wieder auf!

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Wenn doch mal etwas schief geht, sind die Leute aber meist sauer. Dann beschweren sie sich zum Beispiel bei der Bundesnetzagentur. Diese berichtet: Am häufigsten ärgern sich die Nutzer der Post darüber, dass Briefe zu spät kamen oder falsch zugestellt wurden.

Einige meinen auch, der Paketbote habe bei ihnen nicht geklingelt. Sondern er habe einfach schnell einen Abholschein in den Briefkasten geworfen, mit dem die Empfänger das Paket woanders abholen sollen. Wenn die Leute in großen Häusern wohnen, ist für den Paketboten so ein Abholschein einfacher, als bis zur Wohnungstür zu laufen.

Übrigens sind es nicht nur die Deutsche Post und ihre Marke DHL, die Sendungen ausliefern. Briefe verschickt etwa auch Postcon. Pakete verteilen auch die Firmen DPD, Hermes, GLS und UPS. Aber die Deutsche Post transportiert mit Abstand am meisten Sendungen in Deutschland.

Doch egal, was für eine Firma die Post austrägt: Ganz viele Leute mögen ihre Briefträgerinnen und Paketboten. Schließlich bringen sie oft gute Sachen! Etwa ein Päckchen mit selbst gebackenen Plätzchen von Oma und Opa oder ein Geburtstagsgeschenk von Onkel und Tante.

Rund um Weihnachten haben einige Leute deswegen Süßigkeiten und Getränke zum Mitnehmen vor die Tür gelegt. So konnten sie den Postboten auch einmal eine Freude machen. Ein Hermes-Mitarbeiter meinte zu so einem Geschenkkorb: »Eine tolle Geste, vielen Dank!«