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Fremdenfeindliche Gewalttaten um 20 Prozent gestiegen

Berlin (dpa) - Rechtsextremisten haben in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich mehr fremdenfeindliche Gewalttaten verübt. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht 2013 vor. Gegenüber 2012 haben demnach fremdenfeindliche Übergriffe um 20,4 Prozent zugenommen - von 393 auf 473. Bundesinnenminister De Maizière, der mit Verfassungsschutz- Präsident Hans-Georg Maaßen den Bericht vorstellte, warnte auch vor der Gefahr durch Rückkehrer aus dem syrischen Bürgerkrieg. Der Anschlag im Jüdischen Museum in Brüssel mit vier Toten mache klar, dass die Möglichkeit eines solchen Attentats «tödliche Realität» sei.

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