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Freilassing: Urkundenfälschung und unerlaubte Einreisen auf der A8

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Foto: Bundespolizei

Freilassing/Schwarzbach - Am 10. Dezember 2017 überprüften Bundespolizisten an der Kontrollstelle auf der A8 einen Reisebus. Im Bus stellten die Beamten eine Nigerianerin fest, bei deren Dokumenten Fälschungsmerkmale festgestellt wurden.

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Neben der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland erwartet sie eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung. In der Nacht auf Sonntag hat die Bundespolizei Freilassing in einem aus Österreich kommenden Fernreisebus eine 34-jährige nigerianische Staatsangehörige überprüft. Bei der Kontrolle wies sie sich mit einem gültigen nigerianischen Reisepass und einem griechischen Visum aus. Bei näherer Betrachtung der Dokumente stellten die Beamten fest, dass das Visum gefälscht war. Die Bundespolizisten nahmen die Frau vorläufig fest und sie musste ihnen auf die Dienststelle nach Freilassing folgen.

Die Bundespolizei Freilassing hat das gefälschte Dokument sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Afrikanerin nach Österreich zurückgewiesen. Auf sie wird ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise nach Deutschland zukommen. An diesem Tag wurden bei Grenzkontrollen zudem noch rund 50 Personen festgestellt, welche versuchten, unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Davon wurde der Hälfte der Migranten die Einreise nach Deutschland verweigert und sie wurden den österreichischen Behörden überstellt. Der Rest wurde an die für sie zuständigen Stellen weitergeleitet.

Pressemeldung Bundespolizei

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