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Freibadsanierung kostet rund 5,7 Millionen Euro – Umbau ab September 2019

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Die Maßnahmen für die Freibadsanierung werden mit insgesamt 5,7 Millionen Euro zu Buche schlagen. (Foto: Archiv Rasch)

Traunreut – Für die Sanierung des Franz-Haberlander-Freibads liegt jetzt eine konkrete Kostenberechnung vor, die in der Sitzung des Werkausschusses vom zuständigen Planungsbüro Krautloher in Vilshofen präsentiert wurde. Die Gesamtmaßnahmen werden mit insgesamt 5,7 Millionen Euro zu Buche schlagen und liegen damit rund 800 000 Euro über der ursprünglichen Kostenschätzung.


Die Mehrkosten sind auf zusätzliche Maßnahmen zurückzuführen, die im Laufe der Planungen in das Sanierungsvorhaben – auch auf Wunsch des Stadtrats – mit eingeflossen sind. So wurde beispielsweise auch bei zusätzlichen Attraktionen, wie einer Wellenrutsche, nicht gespart.

Wie der mit der Sanierung beauftragte Projektleiter Hartmut Hille von den Traunreuter Stadtwerken mitteilte, habe es bei der Planung für das neu zu erstellende Technikgebäude 2 für das Kleinkinderbecken kurzfristig kleine Änderungen, den Zugang betreffend, gegeben. Zwischenzeitlich seien auch die fünf Eichen gefällt worden, die einem neuen Sprungbecken weichen mussten (wir berichteten). Auch in dem Bereich, in dem das große Technikgebäude 1 neu gebaut wird, mussten einige Bäume gefällt werden. Das Technikgebäude 1 ist die erste Maßnahme, mit der laut Zeitplan im kommenden März begonnen werden soll.

Die Erd- und Baumeisterarbeiten für dieses Gewerk sollen laut einstimmigem Beschluss zu einem Angebotspreis von 500 500 Euro an eine Nußdorfer Baufirma vergeben werden. Die Gesamtkosten für das Technikgebäude 1 liegen laut Günther Machl vom Planungsbüro Krautloher bei 1,75  Millionen Euro. Das kleine Technikgebäude inklusive einer WC-Anlage und Wickelstation, wird rund 500 000 Euro kosten. 240 000 Euro wurden für einen neuen, separaten Wasserspielplatz im Kleinkinderbereich veranschlagt.

Den größten Brocken, rund 3,2 Millionen Euro, werden ein neues, in Edelstahl ausgekleidetes Schwimmerbecken und ein neuer Sprungturm mit separatem Becken sowie ein neues Aufsichtsgebäude mit Erste-Hilfe-Raum verschlingen. In diesen Kosten sind auch eine neue Breitrutsche (Wellenrutsche) enthalten, die parallel zur bestehenden Rutsche aufgestellt werden soll, sowie die Außenanlagen.

Auf Nachfrage von Konrad Blank (FW) teilte Machl mit, dass aufgrund des Baupreisindexes mit einer Kostensteigerung von fünf Prozent gerechnet werden müsse. Ernst Ziegler (SPD) kritisierte die Summe der Baunebenkosten, die bei rund 28 Prozent liegen. »Bei dieser Summe bezweifle ich, dass wir überhaupt noch zum Bauen kommen.«

Die Stadtwerke haben sich zum Ziel gesetzt, die Sanierung bis zum 1. Juni 2020 komplett abzuschließen. Gleich nach der nächsten Badesaison soll es am 1.  September 2019 los gehen und über die Wintermonate beziehungsweise im Frühjahr gebaut werden. Eine Garantie, dass das erklärte Ziel auch erreicht werden kann, könne er nicht geben, sagte Hille dem Traunsteiner Tagblatt. Vieles hänge vom Wetter ab. ga

 

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